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Pressemitteilungen der Stadt Emden

OB Bornemann optimistisch: Innenstadtförderung durch Entwicklung des Kaufhallengeländes und Hafenförderung durch Ausbau des Rysumer Nackens

Arbeitslosenquote von 6,8 % im Nov. (Vorjahr: November 2010 auf 7,9%) in unmittelbarer Nähe - Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze steigt auf 27450

OB Bernd Bornemann: „Nach fast 50 Tagen im Amt als neuer Emder OB, bin ich mir
meiner Verantwortung weiter bewusst. Die Zeichen in Emden stehen meines Erachtens gut. Eine Arbeitslosenquote von 6,8 % lässt die 6,0 erreichbar erscheinen. Die Entwicklung des Kaufhallengeländes mit der Durchführung von verschiedenen Vortragsreihen geht in die nächste Phase. 2012 liegen erste Pläne auf dem Tisch. Der Flächentausch Rysumer Nacken und Wybelsumer Polder ist von historischer Bedeutung für die Region und die Stadt Emden. Die Chancen, sich langfristig und nachhaltig zu entwickeln stehen gut. Die Entwicklung des Rysumer Nackens ist mein Top-Thema.“

Der regionale, parteiübergreifende Schulterschluss von Institutionen, Gebietskörperschaften, Unternehmen und Einrichtungen zeigt die Bedeutsamkeit dieses Projektes für die Region und zeigt zudem, was man gemeinsam erreichen kann.

Die Entwicklung des Rysumer Nackens mit Hafen- und Kaianlagen sichert den Standort der vorhandenen Industrie und bietet Entwicklungschancen für die Ansiedlung neuer Industriezweige. Die Wertschöpfung in der gesamten Region wird einen erheblichen Aufschwung nehmen. Die Ansiedlung von Energieunternehmen und umschlagsaffiner Industrie schafft sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der gesamten Region und macht die Region attraktiv für hochqualifizierte Facharbeiter.

Die Finanzkrise der letzten Jahre hatte die Folge, dass mit dem Rat das gesetzliche vorgeschriebene “Haushaltssicherungskonzept“ mit schmerzlichen Mittelkürzungen verabschiedet werden musste. Die günstige wirtschaftliche Entwicklung führte jedoch dazu, dass nicht nur mit dem Jahresabschluss 2010 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden konnte, sondern auch für das Jahr 2011 sowie für die Folgejahre Defizite nicht zu erwarten sind. Dies zeigt die Steuerkraft der ansässigen Unternehmen in Emden. Beim Finanzausgleich erhielt Emden einmalig ca. 700.000,- € Mehreinnahmen, aufgrund der Zusammenlegung der Verbundabrechnung 2010/2011. Diese positive Erwartung gilt jedoch nur, wenn aus der augenblicklichen EURO-Krise keine Wirtschaftskrise entsteht. Die Stadt Emden ist daher gut beraten, wenn sie zusätzliche Ausgaben nur bei angemessener Gegenfinanzierung vornimmt.

Die Sanierung der Neuen Kirche ist in vollem Gange. Ebenso die Sanierung und Neuordnung des
Ensembles „Rotes Siel“. Mit einem Zuschuss von 13 Mio. € wird das Rote Siel zu einem weiteren „Emder Schmuckstück“ hergerichtet und steht in direktem Anschluss an den Alten Binnenhafen, Wall mit Jugendherberge und Neue Kirche.

Für die Weiterentwicklung des Kasernengeländes wurde durch den Investor, Familie Kruse, am 24.10.2011 der Startschuss gegeben. Auf ca. 13 ha entsteht ein Gewerbe- Wohnmischgebiet. Mit ca. 50 Bauplätzen können sich Interessenten den Wunsch eines Einfamilienhauses erfüllen.

Mit jedem Mieter eine Lösung finden, das ist der Ansatz der Quartiermanager beim Auszug der Menschen aus dem westlichen Glaspalast der voraussichtlich in 2012 abgerissen werden kann. Eine Maßnahme, die sich die Bewohner Barenburgs zum überwiegenden Teil gewünscht haben und die das Gesicht des Stadtteils positiv verändern wird.

Die ursprünglich aus einer Landesförderung entwickelte Hafenmeile hat sich als publikumswirksame Sommer-Veranstaltung etabliert. Auch der „neue“ Weihnachtsmarkt zeigt, dass die Stadt gemeinsam mit verschiedensten Institutionen unter einer starken Bürgerbeteiligung die „“Touristen-Marke Emden“ weiterentwickeln konnte.

OB Bornemann: „Mein Ziele sind die Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsplätze für die Region. Dies wird mit der Ausgestaltung des Rysumer Nackens als zukunftsweisende Hafenerweiterung gelingen. Weiterentwicklung der Innenstadt unter anderem durch das Kaufhallenprojekt. Die Bürgerbeteiligung bei Entscheidung durch Rat und Verwaltung möchte ich stärken. Die Jugendförderung muss wieder einen prioritären Stellenwert in der Stadt bekommen. Ein ausgeglichener Haushalt ist die Grundlage für alle zukunftsweisenden Entscheidungen und somit sehr wichtig. Die Verwaltung muss weiter modernisiert werden und dort wo es sinnvoll ist, umstrukturiert oder verstärkt werden. Die Kultur soll in Emden weiter eine Vorrangstellung haben und ausgebaut werden. Als erste wegweisende Entscheidung in Sachen Apollo-Theater, werde ich die wichtigsten Beteiligten an einen Tisch holen, um gemeinsam dem Rat ein Konzept vorzulegen. Das Apollotheater kann zu einem soziokulturellen Kleinod entwickelt werden. Es ist ein architektonisches Juwel aus den 1930er Jahren, das aufgegriffen werden muss.“

Emden, d. 23.12.2011
i.A.:
Eduard Dinkela

Letzte Änderung: 27.12.2011

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