Stadtteil Barenburg
Bürgerbeteiligung
In Emden Barenburg haben die Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen des Programms "Die soziale Stadt" die unterschiedlichsten Möglichkeiten, an Entwicklungen in ihrem Stadtteil und Wohnquartier mitzuwirken. Von besonderer Bedeutung sind die Gremienarbeit und die aktive Beteiligung in einem oder über ein Projekt.
Stadtteilbeirat
Der Rat der Stadt Emden hat im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt Barenburg" die Einrichtung eines Stadtteilbeirates beschlossen. Nach der Satzung sind dem Stadtteilbeirat die folgenden Aufgaben übertragen worden:
- Beratung des Rates und der Verwaltung der Stadt Emden in allen Fragen, welche die Entwicklung des Stadtteils Barenburg betreffen
- Information der EinwohnerInnen dieses Stadtteils sowie Anregungen zur aktiven Mitarbeit in allen Lebenslagen
- Begleitung und Erarbeitung eines Rahmenplanes für die Stadtteilentwicklung
- Mitwirkung bei der Gewichtung und Reihenfolge von Projekten sowie Beratung bei der Umsetzung konkreter Sanierungsmaßnahmen
Die erste Wahl der 17 Beiratsmitglieder fand am 16. Juni 2001 im Rahmen eines Bürgerfestes in der Geibelstraße statt.
Der Stadtteilbeirat tagt monatlich. Die für alle interessierten Personen offenen Sitzungen finden im Saal des Kulturbunkers statt.
Die gewählten Mitglieder haben sich in weiteren Arbeitsgruppen organisiert. In einem regelmäßigen Turnus treffen sich die
AG Städtebau (Sprecher: Karl Acker)
AG Soziales (Sprecherin: Franziska Davids)
Kampagne: "Ich bin ein Stadtteil" (PDF-Dokument demnächst online)
Kunstobjekt: "Nimm Platz in Barenburg" (PDF-Dokument demnächst online)
Daneben werden über den Quartiersmanager projektbezogene Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen Beiratsmitglieder und andere Personen/Gruppen aus dem Stadtteil mitarbeiten.
Partizipationsprojekte
Umfangreiche Mitwirkungsmöglichkeiten bieten vor allem die zahlreichen baulichen Einzelmaßnahmen im öffentlichen Raum, wie z.B. die Planung für die neu erstellte Multifunktionsfläche an der Wilhelm-Hauff-Staße, die Umgestaltung des Spielplatzes Gustav-Freytag-Straße sowie der drei Schulhöfe im Stadtteil.
Ein umfassender Beteiligungsprozess wurde durch das B-Sure Projekt im Zuge des Wegebaus am Treckfahrtstief eingeleitet.
Nach dem Umbau des Bunkers an der Geibelstraße gilt die weitere Belebung der öffentlichen Einrichtung sowie ihre Entwicklung zum sozialen und kulturellen Zentrum des Stadtteils als das zentrale bewohnergetragene Projekt in Barenburg.
Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Bewohnerinformation und -beteiligung leistet die mehrsprachige Stadtteilzeitung "Wir in Barenburg", von der mindestens vier Ausgaben im Jahr erscheinen.


