Klima und Energie
Broschüre "Regenerative Projekte in Emden" (PDF, 4113 kB)
Energiesparen in Schulen (EiS)
Allgemeine Umweltdaten (Umweltbundesamt)
Verbraucherinformation "Sparsame Haushaltsgeräte 2009/10" (PDF, 1 MB)
Energienetzwerk Nordwest (ENNW)
Pressemitteilung 27.07.2010 Betriebsstrompegel 2010
Pressemitteilung 13.08.2010 Preisdschungel beim Heizungsablesen
Pressemitteilung 19.08.2010 Energiefresser Warmwasseraufbereitung
Pressemitteilung 27.08.2010 Mieter zahlen zu viel Heizkosten
Pressemitteilung 30.08.2010 Bonus bei vorzeitigem Kühlschranktausch
zu den regenerativen Highlights der Stadt Emden (Energie er-fahren)

2. Seite des Stadtplanes mit Erläuterungen
Englische Version 1. Seite des Stadtplanes
Englische Version 2. Seite des Stadtplanes mit Erläuterungen
![]() | Kommunale Heizspiegel sind der erste Schritt, mehr Transparenz beim Heizenergieverbrauch und bei den Heizkosten von mit Erdöl oder Erdgas zentralbeheizten Mehrfamilienhäuser zu schaffen. Auf diese Weise soll die Höhe der Nebenkosten, die sog. „zweite Miete“, bei der die Wärmekosten ein wesentlicher Bestandteil sind, in Teilen vergleichbarer gemacht werden.
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Online-Energieratgeber
Wenn möglichst viele Haushalte den Heizspiegel zum Vergleich nutzen, können die Häuser
ermittelt werden, die aus Sicht des Energieverbrauches sanierungsbedürftig sind. Das Nach-
denken über Energieeinsparungen erscheint gerade auch vor dem Hintergrund der
erheblichen Preiserhöhungen von Erdöl und in der Folge von Gas in den vergangenen beiden
Jahren dringender als je zuvor. Ein verbesserter Wärmeschutz von Gebäuden und die Erneuerung
alter überdimensionierter Heizanlagen können die Kosten für die Mieterinnen/Mieter
und Eigentümerinnen/Eigentümer senken. Der „Emder Heizspiegel“ ist damit ein Anstoß für den
Dialog zwischen Mietern, Vermietern und Eigentümern über den Heizenergieverbrauch,
die Heizkosten sowie die CO2-Emissionen ihrer Gebäude. Der Heizspiegel ist ein Einstieg, gemeinsam über Energieverbräuche und Energiekosten zu reden und über Einsparmöglichkeiten durch Modernisierungsmaßnahmen nachzudenken. Die Mieterin/der Mieter hat die Chance, ihr/sein Nutzerverhalten, wenn möglich zu verbessern, die Vermieterin/der Vermieter, Modernisierungs-
und Sanierungsmöglichkeiten sowie Fördermöglichkeiten überprüfen zu lassen.
Der „Emder Heizspiegel“ versucht auf diesem Wege zu helfen und zu begleiten. In der
Broschüre wird daher besonderer Wert auf die Angabe von Beratungsangeboten für Bürgerinnen und
Bürger gelegt, angefangen bei der Bewertung von Heizkostenabrechnungen bis hin zu
Beratungen zu technischen und fördertechnischen Fragestellungen für die energetische
Sanierung von Gebäuden.
Der CO2-Rechner – Klimaschutz rechnet sich
Innerhalb von 10 Minuten kann jeder Besucher dieser Website seine persönliche CO2-Bilanz erstellen.
Mit Hilfe dieses CO2-Rechners lässt sich der Ausstoß vom Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in verschiedenen Lebensbereichen wie Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum ermitteln. Man klickt sich ganz einfach durch die verschiedenen Bereiche wie Heizung, Strom, Unterwegs, Konsum und Ernährung. Ein Balkendiagramm begleitet den Benutzer bei der Berechnung und zeigt den persönlichen CO2-Jahresverbrauch im Vergleich zum deutschen Durchschnitt. Eine Skala zeigt in welchen Bereichen besonders viel CO2 verbraucht wird. Im Anschluss an die Berechnung erhalten die untersuchten Privatpersonen oder der ganze Haushalt Tipps zur Verbesserung der persönlichen CO2-Bilanz.
Der European Energy Award ist das europäische Zertifizierungs-
und Qualitätsmanagementsystem für energieeffiziente Städte und Gemeinden.
Ziel ist es, systematisch die bisherigen energierelevanten Arbeiten in Kommunen zu erfassen und zu bewerten, weitere Aktivitäten zu planen und einen kontinuierlichen Controllingprozess zur Energieeffizienz in der Stadt zu führen.
Hierbei werden eine Vielzahl neuer und innovativer Maßnahmen umgesetzt.
Folgende Handlungsfelder werden dabei betrachtet:
- Entwicklungsplanung, Raumordnung
- Kommunale Gebäude und Anlagen
- Ver- und Entsorgung
- Mobilität
- Interne Organisation
- Externe Kommunikation und Kooperation
2004 wurde die Stadt Emden als erste niedersächsische Kommune mit dem eea ausgezeichnet.

Am 25. Oktober 2005 fand eine Internes Audit in Emden statt. Ziel eines solchen Audits ist es, die Ist-Analyse zu aktualisieren, Highlights uns Lowlights zu beschreiben, eine Anpassung des energiepolitischen Arbeitsprogramms vorzunehmen und einen neuen Maßnahmenplan für das kommende Jahr zu erstellen.
eea-Bericht zum interen Audit 2005
eea-Bericht zum interen Audit 2006
2005 erhält die Stadt Emden den Deutschen Solarpreis für die vorbildliche Förderung erneuerbarer Energien in Ostfriesland.
Der Deutsche Solarpreis wird von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien-EUROSOLAR e.V. seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen verdient gemacht haben.
Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen erneuerbarer Energien in verschiedenen Projektkategorien ausgezeichnet.
In der Laudatio von Volker Angres, ZDF, Leiter Redaktion „Umwelt“ heißt es: „Bereits heute hat Emden das im Kyoto-Protokoll festgelegte Ziel einer CO2-Reduzierung von 20% bis zum Jahr 2020 weit übertroffen. Sowohl in Deutschland als auch in Europa sei Emden Vorbild bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Schon im Jahr 1991 haben die Stadtwerke Emden GmbH mit einer Energie-Umweltstrategie Grundlagen geschaffen. Emden setzt nicht nur auf die regional naheliegende Windenergie, sondern auch auf Photovoltaik, Solarthermie und Biomasse. Herausragende Projekte sind unter anderem der Windpark Wybelsumer Polder, die Photovoltaik-Schallschutzwand an der Autobahn A 31, der Solarbunker in der Innenstadt oder die größte thermische Solaranlage Niedersachsens zur Erwärmung des Wassers im Freibad Borssum.“
Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR: „Die Stadt Emden wurde durch die Ingenieurgesellschaft für Energieprojekte mbH & Co. KG als „Regenerative Hauptstadt Europas“ in der Kategorie „Städte und Gemeinden oder Stadtwerke“ für den Deutschen Solarpreis 2005 vorgeschlagen. Mit der Vielzahl von regenerativen Energieprojekten ist es Emden gelungen, den Deutschen Solarpreis 2005 nach Ostfriesland zu holen.“
Die Verleihung des Preises fand am 29.10.2005 in der Staatskanzlei Mainz statt. Der Preis wurde durch Andreas Docter, Stadtbaurat der Stadt Emden, in Empfang genommen.
Klimaprojekt "Sonne, Wind und Me(h)r"
Die Stadt Emden führt dieses Projekt seit dem Jahr 2004 durch.
Im Rahmen dieses Projektes soll das konkrete Leitbild „klimaschutzfreundliche Stadt Emden“ der Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit näher gebracht werden, wie z.B. durch |
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- die Errichtung eines Windradflügels mit Terminal auf dem Bahnhofsvorplatz
- ein Faltblatt
- die Beschilderung der Objekte
- Öffentlichkeitsarbeit auf dem Ökowerk
- Darstellung im Internet
- Pressearbeit
- Aktualisierung des CO2-Berichtes
Die Emder Bevölkerung soll motiviert werden, sich mit ihrer Stadt als „Regenerative Hauptstadt Europas“ zu identifizieren und ihr klimaschutzfreundliches Verhalten zu steigern.
Das Projekt läuft noch bis Mai 2007.
In der verbleibenden Zeit sollen noch folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
- Errichtung eines Info-Terminals auf dem Ökowerk
- Erstellung einer Imagebroschüre
- Präsentation auf den Emder Energietagen 2006
- Beschilderung der Objekte
Ansprechpartnerin:
Astrid Uphoff-Holtz
Fachdienst Umwelt
Tel.: 04921/87-1507
E-mail: auphoff@emden.de





