14.03.2019 Kategorie: Rathaus

Schüler-Demo "Fridays for Future" - Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt


Für Freitag, den 15.03.19, ist eine Schüler-Demo unter dem Motto "Fridays for Future" angemeldet worden. Initiatoren sind die Schülervertretungen der Emder Schulen: JAG, Max, IGS, Herrentorschule. Der Demonstrationszug beginnt um ca. 10 Uhr ab Auricher Brücke. Der Zug führt über die Neutorstraße bis zum Rathausplatz, weiter über die Straße Am Delft – Ringstraße – Große Straße zurück zum Stadtgarten. Im Stadtgarten findet eine Abschlusskundgebung statt. Die Veranstaltung soll gegen 13.00 Uhr enden. Zur Sicherung des Demonstrationszuges sind umfangreiche Straßensperrungen notwendig. Es ist in der Innenstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Es wird empfohlen, die Innenstadt weiträumig zu umfahren.

Am 11.03.19 fand ein Kooperationsgespräch mit den Organisatoren unter Beteiligung der Polizei, des Rettungsdienstes sowie der Fachdienste Straßenverkehr und Öffentliche Sicherheit und Ordnung statt. Im Rahmen dieses vertrauensvoll und konstruktiv geführten Gespräches wurden die Rahmenbedingungen für die Versammlung abgesprochen. Die Veranstalter stellen für die Versammlung eigene Ordnungskräfte sowie Schülersanitäter aus dem Kreise der Schülerschaft. Die Versammlung wird standardmäßig von der Polizei und der Stadt begleitet. 

Stellungnahme von Oberbürgermeister Bernd Bornemann zur Teilnahme der Jugendlichen an Fridays-for-Future-Demonstrationen (z.B. "Climate for Future"):

"Das Engagement von SchülerInnen ist aus meiner Sicht sehr positiv zu bewerten. Wir brauchen junge Menschen, die sich einmischen. Es ist fünf vor Zwölf, was unser Klima angeht. Der Klimawandel hat objektiv begonnen. Insofern finden auch der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin dieses Einmischen der Jugend sehr gut. Sich für das Klima einzusetzen ist somit aller Ehren wert und ein Signal für die Politik mehr gegen den Klimawandel zu tun.

Nichts desto trotz sind die Schulen in der Pflicht auf die Einhaltung der Schulpflicht zu achten. Dies geht gar nicht anders. Gerade bei Minderjährigen liegt die Verantwortung bei den Erziehungsberechtigten. Volljährige SchülerInnen handeln eigenverantwortlich."