28.09.2018 Kategorie: Wirtschaft

Windregion Ostfriesland auf der WindEnergy Messe


Windregion Ostfriesland auf der WindEnergy Messe

-Ostfriesischer Netzwerkabend in Hamburg auf der WindEnergy Messe 2018-

Vom 25. bis zum 28.09.2018 präsentierte sich die Seehafenstadt Emden erneut, nach dem erfolgreichen Auftakt in 2016, mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe "WindEnergy" in Hamburg. Diese Messe gilt als Leitmesse im Bereich der Windenergie.
 
Am Mittwoch trafen sich dort zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Gremien und Verbänden zum Netzwerkabend "Windregion Ostfriesland". Die Einladung erfolgte durch die Stadt Emden und der Zukunft Emden GmbH, die dort unter dem Dach „Windenergie Emden“ einen Gemeinschaftsstand organisiert haben. Der Gemeinschaftsstand umfasst 6 Mitaussteller, die Unternehmen Ems Maritime Offshore GmbH, ABH Ingenieurtechnik GmbH, EMDION GmbH, Flugplatz Emden GmbH, HTM Offshore und die Zukunft Emden GmbH. Ferner wird das Projekt durch insgesamt 26 Logopartner unterstützt . Ein weiteres Emder Unternehmen, die Helmut Müller GmbH, hat sich räumlich in direkter Nähe platziert, so umfasst der Stand eine Gesamtfläche von 150 qm.

Der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, zeigte sich in seinem Grußwort erfreut über die Initiative aus Emden und nannte es einen richtigen Schritt für den Standort und die Region zu werben. "Der Weg der Gemeinschaftsinitiative sei ein wichtiger Ansatz das Thema Windenergie zu stärken".

Auch Oberbürgermeister Bernd Bornemann und der Geschäftsführer der Zukunft Emden GmbH, Bernd Bureck, sind überzeugt, dass man hier auf dem richtigen Weg ist und eine solche Initiative eine wichtige Maßnahme zur Standortvermarktung darstellt. "Im Sektor der Windenergie erfolgt Wertschöpfung, Beschäftigung und Wachstum in einem Ausmaß, das nur wenigen Insidern bekannt ist. Diese wirtschaftlichen Effekte sind ein Erfolg der Wirtschaftsregion Ostfriesland, die sich wie keine zweite seit Jahrzehnten im Bereich der regenerativen Energien und insbesondere der Windenergie, etabliert hat." so Oberbürgermeister Bornemann zur Motivation für dieses Projekt. Man denke bereits jetzt über eine Fortsetzung der Messebeteiligung in 2020 nach, werde aber natürlich in einer Nachbetrachtung, das Feedback der Standpartner einholen, sagte Bernd Bureck.
 
Hintergrund des Netzwerkabends war es in Hamburg ein deutliches Zeichen zu setzten und auf die Standortvorteile für das Thema Windkraft hinzuweisen. Der letzte Erfolg der verstärkten Ansiedlungsbemühungen in diesem Bereich war die Ansiedlung des ENBW Servicestützpunktes am Emder Flugplatz. Der Erstkontakt zur ENBW erfolgte während der Messe 2016.

Insgesamt rund 120 Gäste folgten der Einladung, darunter aus den Emder Fraktionen, die SPD, die CDU, die FDP und Bündnis 90/Die Grünen als Vertreter des Fachausschusses für Wirtschaft, Hafen, Tourismus und Digitales, der Präsident der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Dr. Bernhard Brons,  MdB Johann Saathoff, MdL Matthias Ahrens und der Vorsitzende des Emder Rates, Gerold Verlee.
Bis zum Abschluss der Messe erhoffen sich alle Beteiligten weiterhin gute und erfolgreiche Gespräche, bereits zur Halbzeit der Messe sind die Emder Unternehmen sehr zufrieden mit der Resonanz. Die Messe schließ am Freitag ihre Tore.

Bild: Das Bild zeigt Minister Lies am Stand der Stadt Emden, mit allen Unternehmen, die vor Ort sind und den Organisatoren von Stadt und Zukunft.

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