Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung beschließen Untersuchung der Impfaktivitäten in der UEK Aurich-Norden

Aurich/Emden.  Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Trägergesellschaft Klinik Aurich-Emden-Norden haben einstimmig folgenden Beschlüsse gefasst:

In Ergänzung zum Beschluss des 5. Februars wird der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung (GV) beauftragt, etwaige Verstöße, insbesondere gegen die Corona-Impfverordnung, anlässlich der Impftermine in der UEK Aurich-Norden am 9.01.2021 sowie am 14.01.2021 untersuchen zu lassen. Die Untersuchung des gesamten Impfprozesses insbesondere unter Berücksichtigung des den Impftagen vorbereitenden Verfahrens, soll durch eine unabhängige Stelle oder Person erfolgen, die auf Vorschlag des Niedersächsischen Landesbeauftragten Weser-Ems, Herrn Franz-Josef Sickelmann, einvernehmlich beauftragt wird. Das Ergebnis der Untersuchung wird den Mitgliedern des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung vorgestellt und vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung bewertet.

Darüber hinaus empfiehlt die Gesellschafterversammlung Herrn Eppmann für die Dauer der Untersuchung, nach Möglichkeit, die Aufgaben der Geschäftsführung in der UEK Aurich-Norden durch die weitere Geschäftsführerin und die Prokuristen wahrnehmen zu lassen. Diese Empfehlung gilt nicht für den Standort Emden und von Herrn Eppmann wird erwartet, dass er mit weiterhin großem Elan das Projekt Zentralklinik vorantreibt. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die Zentralklinik eines von insgesamt sieben Krankenhäusern der Maximalversorgung in Niedersachsen von überregionaler Bedeutung sein wird.