Gemeinsame Stellungnahme des Landkreises Aurich und der Stadt Emden

Die Entscheidungen des Auricher Kreistages und des Rates der Stadt Emden (16. Februar 2021) machen deutlich, dass es nunmehr quer durch die Fraktionen den Wunsch gibt, die Ereignisse rund um die Impfungen in den Kliniken von neutraler Seite aufklären zu lassen. Dies begrüßen wir sehr, denn nur durch eine solche unabhängige und rückstandlose Aufarbeitung der Geschehnisse, kann Vertrauen zurück und, die auch gestern von der Geschäftsführung geforderte „Ruhe“ in den Krankenhäusern wieder einkehren. Es liegt im Interesse aller, die Untersuchung zügig durchzuführen.

Der vom Rat der Stadt Emden und dem Auricher Kreistag durch die Beschlüsse vorgegebene Rahmen unterscheidet sich. Es ist daher jetzt an den Gremien der Trägergesellschaft das konkrete weitere Vorgehen zu definieren. Hierzu werden wir sehr zeitnah mit den Gremien (Aufsichtsrat/Gesellschafterversammlung) zusammenkommen und auch als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender, Vorschläge für das weitere Vorgehen machen.

Ein weiteres Abstimmgespräch wird zeitnah, wie im Beschluss des Rates der Stadt Emden gewünscht, auch mit dem Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung, Franz-Josef Sickelmann, stattfinden. Selbstverständlich werden wir die Öffentlichkeit, nach der erfolgten Abstimmung mit allen zu beteiligenden Stellen, informieren. Rat und Kreistag haben getagt und ihre Willensbildung kundgetan und abgeschlossen. Wichtig ist nun, dass wir im Interesse unserer Krankenhäuser, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie des Projektes Zentralklinik schnell in die Umsetzung kommen und gemeinsam nach vorne blicken.