Gespräch: Entscheidung der Veranstalter für 2G-Regelung auf dem Weihnachtsmarkt

Die Veranstalter des Weihnachtsmarktes haben für die Ausrichtung Anträge und Hygienekonzepte unter Nutzung der 3G-Regelung auf Basis der aktuell gültigen Corona-Verordnung eingereicht. Das bisherige Konzept beinhaltet, dass das Gelände des Weihnachtsmarktes insgesamt für alle Personen geöffnet ist, eine Getränke- und Speisenausgabe jedoch nur einzeln an Geimpfte, Genesene oder tagesaktuell getestete Personen erfolgt.

Der Status der Personen wird nach Prüfung der Voraussetzung und Abgleich der Personalien im Vorfeld an verschiedenen Punkten geprüft und durch ein s.g. Einmalbändchen (auch Festivalbändchen) bestätigt. Tatsächlich befinden sich aber auf dem offenen Veranstaltungsgelände auch Personen mit unbekannten Status, was bei Fehlverhalten zu einer erheblichen Überwachungsproblematik führen kann. Dennoch entspricht diese Vorgehensweise den derzeitigen rechtlichen Möglichkeiten unter Betrachtung der örtlichen Warnstufe und der aktuellen Indikatoren (Inzidenz, Hospitalisierungsrate, Intensivbettenbelegung).

In Anbetracht der deutlich steigenden Inzidenzzahlen und der allgemeinen Tendenz zur Verschärfung der Regelungen und Anpassung der Indikatoren auch in Niedersachsen auf der einen Seite und der kommunalen Aufgabe des Gesundheitsschutzes auf der anderen Seite, haben sich alle Beteiligten gestern nochmals zu einem Spitzengespräch zusammengefunden und die bestehenden Perspektiven aber auch Möglichkeiten besprochen. Nach Beteiligung der weiteren Anbieter auf dem Weihnachtsmarkt wurde heute von Seiten der Veranstalter die Entscheidung getroffen, den Weihnachtsmarkt auch zur Vermeidung wechselnder Betriebsmodi in näherer Zukunft als geschlossenen Veranstaltungsraum unter einer 2G-Regelung stattfinden zulassen.

"Die Stadt Emden begrüßt die Entscheidung der Veranstalter sehr, da diese Struktur nochmals eine deutliche erhöhte Sicherheit für die Besucher bietet, auch bei Verschärfung der Regelungen zukunftsfähig ist und bei entsprechender Infektionslage sogar noch die Option einer 2Gplus-Regelung möglich macht. Wir werden nun unsererseits diesen Standard auch für andere Anträge in der Innenstadt anwenden", freut sich Oberbürgermeister Tim Kruithoff über die gute Übereinkunft.