Maskenpflicht für Schüler*innen: Stadt hat keine Handhabe

Seit Veröffentlichung der neuen Corona-Verordnung über infektionspräventive Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Varianten haben Eltern landesweit Kritik an der Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler geäußert. Auch an die Stadtverwaltung sind einige Eltern herangetreten, die mit dieser Anordnung des Landes Niedersachsens nicht einverstanden sind. Einige dieser besorgten Eltern haben angekündigt, an der Sitzung des Schulausschusses am Donnerstag, den 02. September teilzunehmen, um ihren Unmut darüber zu äußern.

Im Rahmen der Einwohnerfragestunde, die in jedem Ausschuss auf der Tagesordnung steht, haben Bürger*innen die Möglichkeit, zu den Themen, die auf der Tagesordnung stehen, konkrete Fragen zu stellen. In diesem Schulausschuss gibt es jedoch keinen Tagesordnungspunkt mit dieser Thematik, so dass entsprechende Fragen oder Anliegen nicht behandelt werden können. "Die Stadt Emden versteht die Sorgen der Eltern. Wir haben hier keine Möglichkeiten, in dieser Sitzung darauf einzugehen. Denn, diese Regelung kommt direkt vom zuständigen Minister, der im Übrigen auch für die Schulen der Dienstvorgesetzte ist," so Thomas Sprengelmeyer, Leiter des Fachbereichs Jugend, Schule und Sport.

Eltern haben die Möglichkeit, sich an den Stadtelternrat zu wenden. Dieser wiederum kann sich über den Landeselternrat, an die Landesregierung als Urheber der Regelung wenden, um auf diesem Weg auf eine Veränderung der Regelung zu drängen.