Antrag: Unternaturschutzstellung gefordert

Die Naturschutzbeauftragten der Stadt Emden Stefan Rölling und Habbo Wildeboer sind mit einem dringlichen Vorhaben an die Stadtverwaltung und den Rat herangetreten. Nach eingehenden Untersuchungen und Forschungen fordern sie die sofortige Unternaturschutzstellung von Ottifanten.

Die haarigen Langrüssler finden in der Seehafenstadt ihr natürliches Habitat. Ausschließlich die Emder Gegebenheiten schaffen den anmutigen Tieren einen einzigartigen Lebensraum, den es zu schützen gilt. Augenzeugen berichteten kürzlich von einem kopulierenden Pärchen im Stadtteil Port Arthur/Transvaal. Ein Nachwuchsbeleg konnte jedoch bisher nicht erbracht werden. Ein weiteres Exemplar in der Innenstadt (Große Straße) traut sich seit Jahren nicht aus dem Haus.

Auch Otto Waalkes, als Urvater der Langrüssler, sieht dringenden Handlungsbedarf. "Die Ottifanten müssen unter Schutz gestellt werden, bevor es zu spät ist", mahnt Waalkes nachdrücklich in einer Videobotschaft. Hier sehen Sie den Videoaufruf von Otto Waalkes. 

Da der gemeine Plüschottifant bereits bundesweit gesichtet wurde, erhofft sich die Verwaltung einen Impuls auf Bundesebene. Dem Bundesumweltministerium als alleroberste Fachaufsicht wird dieser Impuls zur weiteren Prüfung vorgelegt. Eine Entscheidung soll per Eilverfahren gefällt werden.

Hier lesen Sie die Beschlussvorlage für den Rat der Stadt Emden.