Vorsicht im Umgang mit Herkulesstaude

Herkulesstaude

Ende Juni dieses Jahres hatte der Fachdienst Umwelt der Stadt Emden durch eine Presse-Information zur besonderen Vorsicht im Umgang mit der Herkulesstaude aufgerufen und die Bevölkerung gebeten, Hinweise zu Standorten der Pflanze in der freien Landschaft zu geben.
Aufgrund des Aufrufes sind viele Hinweise zu Standorten der Herkulesstaude eingegangen. Der Fachdienst Umwelt und der Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden bedanken sich herzlich für die Achtsamkeit der Bevölkerung und viel tätige Mithilfe bei der Beseitigung der Pflanzen.

Der Fachdienst Umwelt bittet zu beachten, dass es auch an Standorten, an denen die Pflanze abgeschlagen wurde, zu bodennahen Notblüten oder zum Neuaustrieb kommen kann (siehe Foto). Auch diese müssen entfernt werden, wobei unbedingt ein Hautkontakt mit dem Saft der Pflanze zu vermeiden ist.

An manchen Orten kam es zur Verwechslung von Riesenbärenklau beziehungsweise Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) mit anderen weißblühenden Doldenblütlern, zum Beispiel mit dem harmlosen, heimischen Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Die Herkulesstaude wird wesentlich größer als der Wiesen-Bärenklau und hat insgesamt zackigere Blätter (siehe Fotos).

An wenigen Standorten werden die Herkulesstauden derzeit nicht bekämpft, so z.B. am Constantia-See im Schilf. Zum einen will man das Betreten des Schilfs während der noch laufenden Brutzeit vermeiden, zum anderen breitet sich dort der Bestand aufgrund der sehr nassen Bodenverhältnisse derzeit nicht aus.

Weiterhin können Herkulesstauden-Standorte unter den folgenden Kontaktmöglichkeiten des Fachdienstes Umwelt gemeldet werden:
(Frau Hube 04921-87 1508, hube(at)emden.de; Frau Heißenbüttel-Brinkmann 04921-87 1504, heibrink(at)emden.de ; Herr Wegmann 04921 87 1532, wegmann(at)emden.de).