Ausländerbehörde

Wichtiger Hinweis: Seit dem 17.03.2020 ist die Ausländerbehörde der Stadt Emden für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Gemäß der Allgemeinverfügungen der Stadt Emden vom 20.03.2020 und vom 18.06.2020 wird für Ausländer, die ihren Hauptwohnsitz in Emden haben und deren Aufenthaltstitel im Zeitraum vom 17.03. – 29.09.2020 ablaufen, die Fortgeltungsfunktion bis zum 30.09.2020 von Amts wegen angeordnet. Die Geltungsdauer von Duldungen, Gestattungen und Grenzübertrittsbescheinigungen (jeweils mit Hauptwohnsitz Stadt Emden) werden von Amts wegen bis zum 30.09.2020 verlängert.
Bitte beachten Sie, dass die Ausländerbehörde Anfragen derzeit nur in dringenden Fällen – unter der Rufnummer 04921 - 87 1630 – beantworten kann. Informieren Sie sich bitte über den aktuellen Stand über diese Internetseite.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung vom 20.03.2020 und vom 18.06.2020

Einreise, Aufenthalt und Ausreise

Das Ausländerrecht betrifft Menschen, die die deutsche Staatangehörigkeit nicht besitzen. Die Ausländerbehörde regelt die Einreise, den Aufenthalt und ggf. auch die Ausreise.

EU-Bürger melden sich mit Ihren Identitätsunterunterlagen (Reisepass, Ausweis) beim Bürgerbüro der Stadt an. Ggf. werden sie aufgefordert, einen Mietvertrag und eine Krankenversicherung nachzuweisen. Die Daten werden an die Ausländerbehörde weitergeleitet. Sofern bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt werden, kann der Verlust der Freizügigkeit festgestellt werden.

Ausländer aus Nicht-EU-Staaten benötigen im Regelfall für ihren Aufenthalt im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel. Die Aufenthaltstitel werden seit dem 01.01.2005 nach den Vorschriften des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erteilt und verlängert. Neben dem Visum zählt dazu die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis und die befristete Aufenthaltserlaubnis. Ausländer aus Nicht-EU-Staaten, die zu Besuchszwecken ins Bundesgebiet einreisen möchten, benötigen im Regelfall ein Visum. Das Visum wird vor der Einreise bei der deutschen Auslandsvertretung beantragt. Hierzu wird häufig eine Verpflichtungserklärung verlangt, mit der sich der Einlader verpflichtet, für alle entstehenden Kosten während des Aufenthaltes aufzukommen.

Soll ein längerfristiger oder dauerhafter Aufenthalt im Bundesgebiet erfolgen (z.B. Ehegatten- / Kindernachzug) ist ebenfalls ein Antrag auf Ausstellung eines Visums bei der zuständigen Auslandsvertretung zustellen. Nach der Einreise muss für den weiteren Aufenthalt eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Die Aufenthaltserlaubnis ist zeitlich befristet und zweckgebunden (z.B. Studium, Familien- oder Ehegattennachzug, Au-Pair usw.) Nach einem rechtmäßigen Aufenthalt von mindestens 5 Jahren, in bestimmten Fällen auch nach 3 Jahren, kann bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis beantragt werden.

Seit dem 01.09.2011 werden Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis als sogenannter elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) erteilt. Das bisherige Klebeetikett im Reisepass wurde durch einen elektronischen Aufenthaltstitel im Kreditkartenformat abgelöst. Der eAT besitzt einen kontaktlosen Chip im Karteninneren, auf dem die biometrischen Merkmale (Lichtbild, Fingerabdrücke) gespeichert sind. Zusätzlich enthält die Möglichkeit, einen elektronischen Identitätsnachweis sowie eine qualifizierte elektronische Signatur zu nutzen. Darüber hinaus regelt die Ausländerbehörde den Aufenthalt von Asylbewerbern. Für die Dauer des Asylverfahrens findet das Asylverfahrensgesetz Anwendung. Der Aufenthalt wird zunächst gestattet. Sofern das Asylverfahren negativ abgeschlossen wurde, wird der Aufenthalt bis zur Beendigung geduldet.

Nach einem längeren rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet kann sich der ausländische Staatsangehörige dann entscheiden, ob er die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen möchte (Einbürgerung). Ausländer, die aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union kommen, können ihre bisherige Staatsangehörigkeit im Regelfall behalten, während Nicht-EU-Bürger ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben müssen.

Öffnungszeiten

Allgemeine Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag von 8.00 Uhr – 12.00 Uhr
Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Die Ausländerbehörde der Stadt Emden möchte die Wartezeiten verkürzen und die Vorsprachen besser koordinieren. Deshalb wurden die allgemeinen Öffnungszeiten auf zwei Tage verkürzt.

Bitte nutzen Sie die allgemeinen Öffnungszeiten für kurze Vorsprachen / schnelle Anliegen – ohne Beratung – wenn Sie bespielsweise Unterlagen oder Anträge abgeben möchten.
Sie erhalten während der allgemeinen Öffnungszeiten - Montag und Donnerstag von 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr – in Raum 322 eine so genannte Vorgangsnummer. Diese ermöglicht es uns, die Reihenfolge einzuhalten. Da sichergestellt werden muss, dass wir Sie während der Sprechzeiten auch empfangen können, kann es sein, dass die Ausgabe der Vorgangsnummern vor Ende der Öffnungszeit gestoppt wird.

Für Beratungsgespräche, die länger dauern, lassen Sie sich bitte einen Termin außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten geben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten nur empfangen können, wenn Sie einen Termin vereinbart haben.  
 

Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag 8.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag 14.30 – 17.00 Uhr

Verwaltungsgebäude I
Frickensteinplatz 2
26721 Emden

Tel.: 04921 - 87 1630
auslaenderbehoerde(at)emden.de

Kontaktpersonen

NameAufgabeZimmerDurchw. (87-)
Fax (87-)
Herr BüntingAusländer- und Asylrecht (F,G,I,J,K,L,M) Vertreter FDL323-12 45
-16 40
Frau HaaseAusländer- und Asylrecht (E,Hb-Hz,N,O,P,Q,R,S)318-14 97
-16 40
Frau NickelAusländer- und Asylrecht (Ali-Az,B,Ha)318-13 47
-16 40
NNAusländer- und Asylrecht (Aa-Alh,C,D,T,U,V,W,X,Y,Z) -1640
Frau Petersen-BrunsVerpflichtungserklärungen (Einladungen), Visa, EU-Bürger, Ausgabe Aufenthaltstitel322-16 30
-16 40
Frau KayaEinbürgerung318-15 53
-16 40