Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Verkehrsregion Nahverkehr Ems-Jade (VEJ)

Die Verkehrsregion Nahverkehr Ems-Jade (VEJ) ist der Zusammenschluss der Aufgabenträger für den ÖPNV im Nordwesten und wurde 1997 von ihren Gesellschaftern, zu denen auch die Stadt Emden zählt, mit den Ziel gegründet worden, deren gemeinsame Interessen vorrangig im Schienenverkehr, aber auch im ÖPNV wahrzunehmen und gegenüber Dritten zu vertreten, sowie kreisübergreifende Konzepte zur Weiterentwicklung des ÖPNV auszuarbeiten.

Neben den lokalen Arbeiten bedarf es bei der Organisation und Planung des ÖPNV auch des regionalen Zusammenwirkens. Um die Sicherung der ÖPNV-Attraktivität auch über die Stadt- und Kreisgrenzen zu gewährleisten und die Zusammenarbeit im Interesse der Region zu fördern, übernimmt die VEJ im Auftrag ihrer Gesellschafter vorrangig diese Tätigkeiten. Damit wurden die Akzente auf den Schienenverkehr und auf den kreisübergreifenden busbasierten ÖPNV gelegt; sie hat dabei durch ihre Arbeit wesentlich zum Erhalt des Fernverkehrs und zum Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs beigetragen.

Auf Landesebene erfolgt eine aktive Zusammenarbeit über die VEJ mit den anderen kommunalen Aufgabenträgerverbünden. Zu Beginn des Jahres 2006 nahm der Verkehrsverbund Ems-Jade, der Zusammenschluss der 21 lokalen und regionalen Verkehrsunternehmen aus den Landkreisen Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie den Städten Emden und Wilhelmshaven, seine Arbeit auf; die Stadtwerke Emden sind Mitglied des Verkehrsverbundes.

Zur Verkehrsregion Nahverkehr Ems-Jade (VEJ)

Nahverkehrsplan

Mitte der neunziger Jahre wurde mit Verabschiedung der Bahnstrukturreform auch der gesetzliche Ordnungsrahmen für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland neu geregelt.

In den einzelnen Nahverkehrsgesetzen der Bundesländer wurden erstmals die Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und den straßengebundenen ÖPNV bestimmt. Beim straßengebundenen ÖPNV liegt die Aufgabenträgerschaft bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Aufgabenträgerschaft kann auf Antrag kreisangehörigen Städten und Gemeinden auf diese übertragen werden.

Umgekehrt können Landkreise oder die kreisfreien Städte die Aufgabe auf einen kreisübergreifenden Zusammenschluss übertragen. Die zentrale Aufgabe der Aufgabenträger besteht in der Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr. Ein wichtiges Instrument hierzu ist der Nahverkehrsplan (NVP), durch dessen Anwendung die Aufgabenträger die ihnen übertragene Planungsverantwortung wahrnehmen. Der NVP versetzt die Aufgabenträger in die Lage, über die Festlegung von Zielen und Rahmenvorgaben erheblich Einfluss auf Umfang, Qualität und Ausgestaltung des ÖPNV in ihrem Bedienungsgebiet zu nehmen. Dies ist vor allem deshalb bedeutsam, weil die Aufgabenträger den Hauptteil der finanziellen Verantwortung für den Nahverkehr zu tragen haben.

Die Steuerfunktion des Nahverkehrsplanes im Hinblick auf das betriebliche Leistungsangebot und den Aufbau der Infrastruktur kommt durch seine behördenverbindliche Rechtswirksamkeit zum Ausdruck.

Nahverkehrsplan

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