Aus der Mitte des Netzwerkes Barenburg kam der Wunsch, den vielen Ehrenamtlichen im Stadtteil Barenburg einmal auf eine ganz besondere Weise "Danke" zu sagen. Die Vertreterinnen und Vertreter der 21 Institutionen entschieden sich, dies mit einer bunten Plakataktion zu machen. "Dass die Frauen, Männer und junge Menschen ihre Hilfe gerne verschenken, kann man an den lächelnden Gesichtern erkennen“, so Jürgen Berwing, der die 14 Personen, die stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer stehen, fotografiert hat. Helfende Hände bei der Gartenpflege im Hospiz, ein seit Jahren kostenfreies Friseurangebot im Kumm‘rin oder Begleitung bei der Integration in das neue Leben sind nur drei von vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
"Wir wollen unsere Wertschätzung für diese Menschen zum Ausdruck bringen", so Pastorin Ina Schulz von der Paulusgemeinde. Denn nur mit ihnen könne Gemeinschaft gelingen. Das kann auch Sven Dübbelde von der Freiwilligenagentur Emden bestätigen: "Gerade in diesen Zeiten hat man gemerkt, wie wichtig bürgerliches Engagement ist".
Im Netzwerk Barenburg (ehemals Stadtteiltreffen) treffen sich regelmäßig und mindestens viermal jährlich Vertreter*innen von derzeit 21 Institutionen aus dem Stadtteil Barenburg. Inhaltlich geht es um die Schaffung von Angeboten für den Stadtteil und dessen Bewohner*innen, die Auflösung von Missständen im Stadtteil, die Vorbereitung und Durchführung von Festen, den Austausch ("Neues aus den Institutionen") und die Vernetzung untereinander, um ein tragfähiges Netzwerk mit kurzen Wegen und viel Transparenz zu schaffen.
Seit 2020 leitet Heidemarie Heyer, Fachdienst Gemeinwesen, die Treffen an. Das diesjährige Motto war und ist "Sichtbar werden, sichtbar sein". Hierunter entstanden aus dem Netzwerk heraus verschieden Aktionen (z. B. Blühstreifen, Zaun der Vielfalt, Ehrenamtsplakat, Weihnachtsplakat, Baumpflanzung GS Grüner Weg, Schaukästen)
Foto (Jürgen Berwing). Heidemarie Heyer und Sven Dübbelde mit dem Plakat "Barenburg sagt DANKE!." (es fehlt Ina Schulz).
