Die Gleichstellungsbeauftragte

Die Gleichstellung von Frau und Mann - das ist das Ziel!

Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist es, auf kommunaler Ebene die im Grundgesetz Artikel 3, Abs. 2 festgeschriebene Gleichberechtigung von Männern und Frauen umzusetzen und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken.

Die Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Berufsorientierung von jungen Menschen nehmen angesichts des demografischen Wandels eine immer größere Bedeutung ein.

In Form von verschiedenen Maßnahmen wird von der Gleichstellungsstelle auf die Fragen der Vereinbarkeit und Erwerbsbeteiligung reagiert. Um Frauen und Männern eine gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen, bildet ein Leben ohne Gewalt eine elementare Voraussetzung. Diesbezüglich wurden in der Stadt Emden vielfältige Maßnahmen entwickelt, um dem Ziel der Gewaltfreiheit näher zu kommen.

Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte Gaby Philipps
Frickensteinplatz 2
26721 Emden
Postfach 22 54
26702 Emden

Zimmer: 233
Tel.: (0 49 21) 87 - 12 99
Fax: (0 49 21) 87 - 10 12 99
gleichstellung(at)emden.de


Veranstaltungen/Projekte/Ausstellungen/Veröffentlichungen

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2022

Für die 19. Legislaturperiode des Niedersächsischen Landtages fordern die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (LAG Gleichstellung) und der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN), Gleichstellungspolitik inhaltlich und strategisch konsequent in alle Politikbereiche zu integrieren.

Beide Organisationen haben gemeinsame Wahlprüfsteine verfasst. Darin heißt es:

„Die Corona-Pandemie hat einen deutlichen Digitalisierungsschub von Wirtschaft und Gesellschaft mit sich gebracht. Zugleich ist zu beobachten, dass sich – infolge von Homeoffice und Telearbeit – geschlechtstypische Arbeitsteilungen und alte Rollenbilder wieder verfestigen, da Frauen einen höheren Anteil an unsichtbarer und unbezahlter CareArbeit übernehmen.

Eine strategische Verknüpfung von Gleichstellungs- und Digitalisierungspolitik muss gewährleisten, dass Frauen von der digitalen Transformation in gleicher Weise wie Männer profitieren.

Um zielgerichtet strukturelle Benachteiligungen von Frauen abbauen zu können, ist es notwendig, auch die Kategorien Herkunft, Behinderung und Alter einzubeziehen. Gleichstellung dient der Gesellschaft insgesamt und kann nachhaltig nur im Zusammenwirken von Frauen und Männern erreicht werden, indem Geschlechterstereotypen aufgelöst und Geschlechterverhältnisse partnerschaftlich gestaltet werden.“

Die Wahlprüfsteine sind auf den Seiten des Landesfrauenrates Niedersachsen und auf den Seiten der LAG online verfügbar.
 

Brustkrebsfrüherkennung: Mammobil in Emden

Im Jahre 2002 startete das Mammographie-Screening-Programm in Niedersachen-Nordwest. Zahlreiche Frauen sind seitdem der Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung gefolgt und die Tendenz zur Teilnahme steigt ständig weiter. Immer mehr Frauen sind von dieser Maßnahme der Früherkennung überzeugt. Eingeladen werden alle zwei Jahre Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, denn in dieser Altersgruppe ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen.

Eingeladene Frauen haben wieder die Gelegenheit, die Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs wahrzunehmen. Gesetzlich Versicherte brauchen dabei lediglich die Krankenversicherungskarte und das Einladungsschreiben der Zentralen Stelle vorzulegen. Bei privat Versicherten werden die Kosten von den Versicherungen übernommen.

Das Mammobil steht in der Bolardusstraße 20c - bei der Radiologie.  

Hier finden Sie weitere Informationen zur Brustkrebsfrüherkennung mit 3-D-Mammographie.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mein-mammobil.de

Frauenkalender 2022 veröffentlicht

Bereits zum fünften Mal kann ein "Lebendiger FrauenKalender“ der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und das, trotz der Beeinträchtigungen durch die Corona Pandemie. Wiederum ist es den Veranstalterinnen vom Runden Tisch "FrauenLeben in Ostfriesland" gelungen, für 2022 ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zusammenzustellen.
 
Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten auf der Ostfriesischen Halbinsel von Emden bis Wilhelmshaven statt. Es sind 12 Veranstaltungen im Kalender, für jeden Monat eine, die das Wirken einer bedeutsamen Frau oder eines aktuellen Frauenthemas vorstellen. Hierbei werden sowohl historische Persönlichkeiten in den Mittelpunkt gerückt, als auch Themen aufgegriffen, die einen Bezug zur Gegenwart herstellen und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.

LebenKalender 2022

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Frauenleben in Ostfriesland.

Öffentliche Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Mit der Darstellung von 117 Paar Damenschuhen machte das Bündnis Gewaltprävention auf die im Jahr 2019 117 von ihrem Partner getöteten Frauen in der Fußgängerzone aufmerksam. 
 

Wegweisende Frauen

Emder Straßen, die nach Frauen benannt sind
18 Straßen sind in der Stadt Emden nach Frauen benannt, deren Lebensweg und Wirken sind jetzt in einer Broschüre dargestellt.

Broschüre  "Wegweisende Frauen"

Der Mini-Job - Neue Broschüre in Leichter Sprache

Viele Menschen arbeiten in einem sogenannten "Mini-Job". Um über die bestehenden Rechte zu informieren, hat die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emden,  Okka Fekken, in 5. aktualisierter Auflage eine umfassende Informationsbroschüre herausgegeben.

Ansprechpersonen und Institutionen in Emden und der Region sind ebenso aufgeführt wie eine klare Übersicht über die rechtlichen Bedingungen und Ansprüche der sogenannten Mini-Jobber*innen.
Zu beziehen ist die Broschüre bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Emden, Frickensteinplatz 2, 26721 Emden. Telefon:  04921/ 87-1398 oder E-Mail: busker(at)emden.de.

Die Broschüre finden Sie hier

Kind Krank? – Informationen für berufstätige Eltern

Das Faltblatt finden Sie hier

frauenORT Emden – Antje Brons

Mit der Initiative frauenORTE Niedersachsen eröffnet der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. neue Wege im Kulturtourismus. Erstmals werden landesweit Stadt- und Regionalgeschichte aus dem Blick von historischen Frauenpersönlichkeiten dargestellt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Die Initiative will auch dazu beitragen, dass Frauengeschichte und -kultur einen festen Platz im Spektrum kulturtouristischer Angebote erhält.
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Standpunkte gegen häusliche Gewalt – Ausstellung

Die Aktion "Standpunkte gegen häusliche Gewalt" wurde in Emden seit Beginn des Jahres 2014 durchgeführt und hat zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema angeregt: Viele Emder Einrichtungen und Vereine haben daran teilgenommen und ihre Standpunkte gegen häusliche Gewalt dargestellt, die dann in unterschiedlicher Form der Öffentlichkeit gezeigt werden konnten.
Das Interesse an dieser Aktion ist nach wie vor groß, so dass neue Standpunkte und ein „Youtube-Spot“ entstanden sind, die in einer erweiterten Ausstellung präsentiert werden.
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