Sanierung der Trogstrecke

+++ Zweiter Bauabschnitt - von der Einmündung "Zur alten Brikettfabrik" bis zur "Petkumer Straße" - beginnt im September 2021 +++ 

Wer zum Hafen möchte, der nutzt in Emden die Südumgehung. Der als Trogstrecke bekannte Teil der Südumgehung wird pro Woche von ca. 40.000 Fahrzeugen befahren. Die Sanierung der Trogstrecke - ein Betonbauwerk aus den 70er Jahren - wird durch eine Förderung des Landes möglich. Im Januar 2020 überreichte Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2,468 Mio. Euro  an Oberbürgermeister Tim Kruithoff. Träger der Maßnahme und Bauherr ist die Stadt Emden. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme liegen bei ca. 4,9 Mio. Euro.

Bauabschnitte

Damit der Hafen und die alte Brikettfabrik zu jeder Zeit angefahren werden können, sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Die Zulieferstraße Zur Alten Brikettfabrik wird zu jedem Zeitpunkt passierbar bleiben.

Erster Bauabschnitt: von der Einmündung Zur Alten Brikettfabrik bis zum Tonnenhof
Zweiter Bauabschnitt: Einmündung Zur Alten Brikettfabrik bis zur Petkumer Straße.
Bauabschnitt 3.1. und 3.2: Sanierung der Straße Zur Alten Brikettfabrik (jeweils halbseitig).

Sperrungen

Seit Juli 2020 mit dem Beginn des ersten Bauabschnitts und der Vollsperrung der Südumgehungsstraße / Am Tonnenhof (Trogstrecke) mittig von der Einmündung Zur Alten Brikettfabrik bis zum Tonnenhof.

Verkehrszeichenplan - erster Bauabschnitt

Umleitungsplan - erster Bauabschnitt

Der zweite Bauabschnitt soll im September 2021 beginnen (Sperrung von Petkumer Straße bis zur Einmündung Zur Alten Brikettfabrik). Es wird ein provisorischer Bahnübergang eingerichtet, damit die Firmen in der Straße Zur alten Brikettfabrik erreicht werden können. 

Im dritten Bauabschnitt kann der Verkehr auf der Südumgehung wieder fließen. Dann wird die Straße Zur Alten Brikettfabrik erneuert und jeweils halbseitig gesperrt.
 

Sanierung

Die gesamte Baumaßnahme wird über drei Jahre verteilt. Dabei muss der Trog bis auf die Grundmauern entkernt werden. Asphaltschicht, Verkehrsinseln und die Radwege werden entfernt, darunter liegen einzelne U-förmige Stahlbetonsegmente, die nach Experten-Einschätzung noch gut erhalten sind. Wenn alle Fugen abgedichtet und defekte Teile ausgetauscht sind, können die Schutzschichten über den Betonsegmenten erneuert werden.

Im Anschluss werden Fahrbahn, Radwege und Verkehrsinseln wieder eingebracht. Wegen des fest eingebauten Entwässerungssystems, das den Regen am tiefsten Punkt des Trogs sammelt und von dort abpumpt, bleiben die Radwege an der selben Stelle.

Um die Sicherheit aller Nutzer -  340 Fußgänger und 1230 Radfahrer durchqueren die "Trogstrecke" täglich - zu gewährleisten, wird auch eine neue Beleuchtung eingebaut. Diese verbessert nicht nur die Sichtverhältnisse, sondern wirkt sich auch als gestalterisches Element positiv aus.

Bilder von der Baustelle

Juli 2021

August 2020

Ausgeführte Arbeiten:

Bauabschnitt 1  (180 m)
Beton abgebrochen und entsorgt: 250 m³ - 625 Tonnen
Asphalt gefräst: 1.800 m³ - ca. 350 Tonnen
gesetzte Packer in der Sohle: 1.700 Stück
gesetzte Packer in den Wänden: 1.560 Stück
Risse in der Sohle verpresst: 570 Meter
Risse in den Wänden verpresst: ca. 150 Meter von 324 Meter
Kupferriffelband ausgebaut (Sohle): 3.000 m²

Bauabschnitt 2
Beton abgebrochen und entsorgt: 42 m³ - 105 Tonnen

Bauabschnitt 3.1.
Beton abgebrochen und entsorgt: 64 m³ - 160 Tonnen
Kupferriffelband ausgebaut (Sohle): 500 m²

Bauabschnitt 3.2.
Beton abgebrochen und entsorgt: 113 m³ - 282,5 Tonnen

(Stand Juli 2021)
 

 

Präsentation - Info-Veranstaltung am 2. Juli 2020 für Anlieger

Instandsetzung Trogstrecke Südumgehung Emden

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