Nahmobilitätsmanagement im Bereich Klimaschutz

Aufgaben und Ziele

Der Masterplan 100 % Klimaschutz der Stadt Emden zeigt auf, dass die Nahmobilität als ein Bestandteil der nachhaltigen Mobilität ein hohes Potenzial aufweist, die von der Stadt Emden angestrebte Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. 2017 wurde daher mit der Erarbeitung des "Masterplans Radverkehr 40%" begonnen. Dieser hat zum einen eine Steigerung des Radverkehrsanteils in einem mittelfristigen Zeitraum um 12%-Punkte auf 40 Prozent im Modal Split (prozentuale Aufteilung der Mobilitätsformen) zum Ziel und bildete zum anderen die Grundlage für die Beantragung einer Stelle für das Klimaschutzmanagement beim Bundesumweltministerium (vgl. Masterplanmaßnahmen M-03).

Am 15. November 2020 konnte die Stelle einer Nahmobilitätsmanagerin im Bereich Klimaschutz besetzt werden. Ziel ihrer Arbeit ist, den Fuß- und Radverkehr als Alltagsfortbewegungsmittel attraktiver zu gestalten. Die Arbeitsfelder bestehen in der fachlich-inhaltlichen Steuerung, Koordination und Betreuung der Umsetzung der Maßnahmen des "Masterplans Radverkehr 40%". Sie ist unter anderem verantwortlich für die Voruntersuchung, Planung und Umsetzung baulicher Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr. Außerdem wirbt sie Fördermittel (Landes- und Bundesförderungen) ein. Eine große Bedeutung haben dabei die Öffentlichkeitsarbeit und die Netzwerkarbeit.

Die damit erreichten Treibhausgas-Einsparungen sollen zur Erfüllung der Klimaschutzziele des Masterplans für die Stadt Emden beitragen. Die Einstellung der Nahmobilitätsmanagerin für zunächst zwei Jahre wird über Fördergelder des Bundes im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziert.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
 

Kontakt

Wenn Sie Hinweise, Anregungen oder Fragen zum Fuß- und Radverkehr haben, melden Sie sich gerne bei Frau Gebhardt.

Thessa Gebhardt
Telefon: 04921/87 – 1426

Titel und Laufzeit des Vorhabens/der geförderten Stelle
KSI: Antrag auf Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement für den Bereich Nahmobilität gem. 2.7.2 Übergangsregelungen der "Kommunalrichtlinie" (Förderkennzeichen: 03K12918)
Förderzeitraum: 01.07.2020 bis 14.11.2022