Der Dr. Habbena-Preis wird seit 1963 an Abiturientinnen und Abiturienten des Johannes-Althusius-Gymnasiums verliehen, die sich durch hervorragende schulische Leistungen ausgezeichnet haben. Die Preisträger*innen sind in diesem Jahr: Johannes Cassens und Paula Frede. Die Ehrung der Preisträger*innen übernahm Oberbürgermeister Tim Kruithoff am Donnerstag im Beisein des Schulleiters, Oliver Damm, der stellvertretenden Schulleiterin Annette Huppert und zahlreichen Familienangehörigen im Rummel des Ostfriesischen Landesmuseums.
Im Jahre 1962 hatte die Witwe von Dr. Andreas Habbena in Erinnerung an ihren Gatten den Dr. Habbena-Preis gestiftet und der Stadt Emden Wertpapiere im Nennwert von 20.000,- DM (=10.225,84 Euro) geschenkt. Auch die diesjährige Preisverleihung ist mit der Übergabe eines Geldbetrages (250 Euro pro Preisträger*in) verbunden.
Die Preiträger*innen
Johannes hat schon früh im Bereich Informatik eigene Spiele entwickelt und die Codes dafür geschrieben. Außerdem hat er erfolgreich an vielen Wettbewerben teilgenommen (z.B. Landesfinale der Mathe-Olympiade in Göttingen). Johannes kann zudem sehr gut in Gruppen auch mit den Ideen anderer arbeiten und diese weiterentwickeln. Er wird weit gefasst Praktika machen und sich einen Beruf aussuchen, der in unseren Breiten ausgeübt werden kann.
Paula zeigte in sehr vielen Fachbereichen großes Interesse. Biologie zählt zu ihren Stärken. Der Erwerb des MINT-EC-Zertifikats und die Teilnahme am Stipendiatenprogramm eines Forschungspraktikums am Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen zeichnet sie aus. Sie wird in Argentinien ein Krankenpflegepraktikum machen und etwas in Richtung Naturwissenschaften studieren.
