Aufruf zur Mitwirkung: Forum Erinnerungskultur

Die Stadt Emden möchte die Erinnerungskultur in der Stadt stärker vernetzen und weiterentwickeln. Zahlreiche Initiativen, Vereine, Organisationen und engagierte Einzelpersonen leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Erinnerungsarbeit – etwa durch Gedenkveranstaltungen, Bildungsangebote oder öffentliche Aktionen.

Um diese Aktivitäten künftig besser miteinander zu verbinden, plant die Stadtverwaltung die Einrichtung eines „Forums Erinnerungskultur“. Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und gemeinsame Perspektiven für die Erinnerungsarbeit in Emden zu entwickeln.

„In unserer Stadt engagieren sich viele Menschen mit großem Einsatz für eine vielfältige Erinnerungskultur. Dieses Engagement möchten wir sichtbarer machen und besser miteinander vernetzen“, erklärt Oberbürgermeister Tim Kruithoff.

Im Forum sollen sich die Beteiligten kennenlernen, bestehende Aktivitäten abstimmen und mögliche Kooperationen ausloten. Im Mittelpunkt stehen zunächst historische Ereignisse, die für die Erinnerungskultur der Stadt von besonderer Bedeutung sind.

Die Stadtverwaltung übernimmt dabei die organisatorische Begleitung des Forums und schafft den Rahmen für Austausch und Dokumentation. Denkbare Ergebnisse sind unter anderem eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Initiativen, das Erkennen gemeinsamer Themenfelder sowie eine abgestimmte Jahresplanung von Veranstaltungen.

Die erste Sitzung des Forums ist für Mai geplant.

Die Stadt Emden ruft daher Initiativen, Vereine, Bildungseinrichtungen, kirchliche Träger, Gedenkinitiativen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger auf, sich an diesem Netzwerk zu beteiligen.

Interessierte werden gebeten, sich bis 17. April 2026 bei Celina Klaaßen, Rats- und Vorstandsbüro, unter celina.klaaßen(at)emden.de zu melden.