„Auschwitz – Erinnern und Zukunft“ – unter diesem Titel engagieren sich seit vielen Jahren Auszubildende und junge Erwachsene aus Deutschland und Polen für den Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz und setzen damit ein klares Zeichen gegen das Vergessen.
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche haben Auszubildende von Volkswagen aus Emden, Osnabrück und Hannover gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den polnischen Standorten Poznań und Września vor Ort in der Gedenkstätte Oświęcim/Auschwitz gearbeitet. Sie unterstützten unter anderem Erhaltungs- und Pflegearbeiten und vertieften sich in die Geschichte des Ortes sowie die Schicksale der Opfer.
Gestern präsentierten die Teilnehmenden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Emder Rathaus ihre Erfahrungen und Eindrücke. In persönlichen Berichten schilderten sie bewegende Begegnungen, reflektierten über die Bedeutung der Erinnerungskultur und gaben Einblick in ihren gemeinsamen Lernprozess.
"Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen – für die Erinnerung und für eine offene, demokratische Gesellschaft", betonte Oberbürgermeister Tim Kruithoff.
"Auschwitz – Erinnern und Zukunft" ist ein gemeinsames Projekt des Volkswagen Konzerns und des Internationalen Auschwitz Komitees. Es vereint praktische Gedenkstättenarbeit mit internationaler Jugendbegegnung und interkulturellem Dialog.
Die Abschlussveranstaltung in Emden ist zugleich ein Plädoyer für ein aktives, gemeinsames Erinnern – über Grenzen hinweg.
