500.000 Euro für mehr Verkehrssicherheit

Rat beschließt zusätzliche Mittel für Straßensanierungen 

Der Rat der Stadt Emden hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. Mai 2026 zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 500.000 Euro für die Instandsetzung städtischer Straßen beschlossen. Damit reagiert die Stadt auf die außergewöhnlich starken Schäden an der Straßeninfrastruktur infolge der intensiven Frost- und Witterungsperioden des vergangenen Winters.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 70 Prozent mehr Schadstellen im gesamten Stadtgebiet erfasst. Bereits in den vergangenen Wochen haben die Mitarbeitenden des Bau- und Entsorgungsbetriebs Emden (BEE) über 700 Schäden aufgenommen und kurzfristig beseitigt- unter anderem auch während zusätzlicher Nachtschichten. Dennoch zeigt sich, dass weiterer Handlungsbedarf besteht, um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten und größere Folgeschäden zu vermeiden.

Die nun beschlossenen zusätzlichen Mittel sollen gezielt für werterhaltende Oberflächenbehandlungen in besonders betroffenen und verkehrsrelevanten Bereichen eingesetzt werden. Geplant sind unter anderem folgende Maßnahmen

  • Larrelter Straße Richtung Innenstadt ab Kreuzung Autobahn / Niedersachsenstraße bis zum Brückenbauwerk Hauptbahnhof/Ubierstraße
  • Larrelter Straße Richtung stadtauswärts ab Brückenbauwerk Hauptbahnhof/Ubierstraße bis Einmündung Constantia
  • Bolardusstraße ab Auricher Straße bis Höhe Krankenhaus
  • Zwischen beiden Bleichen ab Neutorstraße bis Kreuzung Philosophenweg
  • Schützenstraße ab Brücke Auricher Straße bis Abzweig Steinweg/Franekerweg
  • Sielweg im hinteren Bereich bis zum Bahnübergang

Die Stadt Emden verfolgt dabei weiterhin einen strukturierten Ansatz: Akute Gefahrenstellen werden kurzfristig beseitigt, während parallel ein abgestimmter Maßnahmenplan für weitergehende Sanierungen umgesetzt wird. Die Priorisierung erfolgt nach Gefährdungslage und Verkehrsbelastung – im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Die Ausschreibung der Maßnahmen soll zeitnah erfolgen. Ziel ist es, die Arbeiten im Herbst 2026 abzuschließen.