Stadt arbeitet an kurzfristiger Lösung für die Zuwegung zur Residenz Neuer Delft
Die geplante Verlängerung der Arthur-Engler-Straße kann entgegen der bisherigen Planungen in diesem Jahr nicht mehr hergestellt werden. Grund dafür ist, dass das dafür erforderliche Tauschgrundstück bislang nicht lastenfrei an die Stadt übergeben werden konnte. Der Bau- und Entsorgungsbetrieb der Stadt Emden (BEE) kann mit den Arbeiten erst beginnen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen und das Grundstück freigegeben ist.
Die AFG Eisenbahndock GbR ist inzwischen dabei, die hierfür erforderlichen Arbeiten durchzuführen. Diese führen aus Gründen der Verkehrssicherheit allerdings dazu, dass das städtische Grundstück und das Torhausgrundstück zeitweise gesperrt werden müssen. Dadurch verzögert sich die Umsetzung der Straßenverlängerung weiter. Nach derzeitigem Stand ist die Herstellung der Verlängerung der Arthur-Engler-Straße daher erst im Jahr 2027 möglich.
Kurzfristige Lösung für die Zuwegung
Die Stadt bedauert die Verzögerung sehr, insbesondere mit Blick auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Residenz Neuer Delft. Gleichzeitig konnte inzwischen eine kurzfristige Lösung erreicht werden: Der BEE hat mit dem Grundstückseigentümer vereinbart, dass der betreffende Schotterweg wieder für die Nutzung freigegeben wird.
Dabei ist zu beachten, dass sich der Schotterweg auf einem privaten Torhausgrundstück befindet und somit nicht auf einem städtischen Grundstück. Die Nutzung erfolgt daher zunächst auf Grundlage einer Duldung des Grundstückseigentümers.
Damit steht den Bewohnerinnen und Bewohnern der Residenz vorerst wieder eine Zuwegung zur Verfügung. Bis zum Beginn der Arbeiten am Torhaus bleibt zudem ausreichend Zeit, eine dauerhafte Lösung vorzubereiten.
Mit dem Ausbau der Arthur-Engler-Straße im kommenden Jahr wird der BEE vorrangig einen entsprechenden Fußweg herstellen. Damit wird künftig eine sichere und verkehrsgerechte Zuwegung zur Residenz Neuer Delft gewährleistet.
Die Stadt bittet die Bewohnerinnen und Bewohner um Verständnis für die Verzögerung und bedauert die damit verbundenen Einschränkungen ausdrücklich.