Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Stadt Emden

1.02. - Sechs Neuinfektionen – Inzidenzwert 788

Von gestern Morgen bis heute (Datenbestand: Dienstag, 01.02.2022; 6 Uhr) haben wir sechs Corona-Neuinfektionen in Emden zu verzeichnen. 

Alle sechs Fälle wurden dem Gesundheitsamt durch die Ärzteschaft gemeldet. Leider haben wir einen weiteren Todesfall zu verzeichnen. Eine Mann ist im Alter von 61 Jahren an Corona verstorben – dies wurde uns durch das Klinikum Emden mitgeteilt. Unsere aufrichtige Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Die Zahl der Infizierten steigt somit auf 3.287 Personen, von denen 2.786 (+51) Personen genesen und 23 Personen verstorben sind. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Personen beträgt 1.126 (+139) Personen, die Zahl der offenen Ersttests liegt bei 429 (+212). 

Das Robert-Koch-Institut weist für Emden (Datenstand 01.02.2022, 0:00 Uhr) einen Wert von insgesamt 3.290 Fällen aus. Der Inzidenzwert beträgt auf der Basis der letzten 7 Tage 788.

Die aktuellen Regelungen dazu sind unter dem folgenden Link zusammen gefasst: www.emden.de/corona-aktuell.

Infektionsgeschehen - Bearbeitung von Meldungen
Die Situation bezüglich des Infektionsgeschehens wird nun auch in Emden deutlich herausfordernder. Während es bislang möglich war, alle Meldungen zeitnah zu bearbeiten, gestaltet sich dies inzwischen auf Grund der hohen Infektionszahlen zunehmend schwieriger. Aktuell können noch alle betroffenen Personen über eine festgestellte Infektion informiert und die Kontaktpersonennachverfolgung insbesondere für im Haushalt lebende Personen umgesetzt werden.

Allerdings können nicht mehr alle Meldungen so zeitnah wie bisher bearbeitet werden und auch die nachfolgenden PCR-Tests können inzwischen häufig nicht mehr am Folgetag angeboten werden. Zudem sind die mit der Auswertung beauftragten Labore derart hoch belastet, dass es auch hier zu Verzögerungen hinsichtlich der Befunde kommt. Dies bedeutet für die betroffenen Personen, dass der Absonderungszeitraum nach einem positiven Selbst-/Antigentestergebnis sich auf Grund der steigenden Fallzahlen verlängern wird.
Insbesondere liegt der Fokus im Bereich der Kontaktpersonennachverfolgung derzeit vorrangig bei vulnerablen Zielgruppen und Gemeinschaftseinrichtungen, wie z.B. Schulen, Pflegeeinrichtungen.

Insgesamt ist dies eine Entwicklung, die nicht nur die Stadt Emden betrifft, sondern die flächendeckend auftritt und viele andere Kommunen schon wesentlich früher erreicht hat. In Emden konnte bislang ein sehr hoher Standard gefahren werden, der zukünftig nicht mehr in der bisherigen Form aufrechterhalten werden kann. 

Die Stadt Emden bittet in diesem Zusammenhang alle Betroffenen, von Nachfragen bzgl. ausstehender Testergebnisse bzw. Entlassungsbescheinigungen abzusehen, damit die Mitarbeiter den Fokus auf die Erfassung der Neuinfektionen richten können.