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Bunkermuseum: Neues Brandschutzkonzept wird geprüft

In der vergangenen Woche fand ein lang geplantes Folgegespräch zwischen Vertreter*innen der Stadtverwaltung, darunter der Oberbürgermeister Tim Kruithoff sowie Vertreter*innen des Vorstandes des Bunkermuseums, bestehend aus Roswitha Franke, Wolfram Heidrich und Hendrik Wiedmann statt. Schnell wurde deutlich, dass es der Wunsch aller ist, das Museum wieder zu öffnen.

Nachdem das Folgegespräch eigentlich die weitere Mittelbeschaffung zur Wiederherstellung des Brandschutzes zum Schwerpunkt haben sollte, wurde der Verwaltung seitens des Vereins ein neuer Vorschlag für den Brandschutz gemacht. Vor Ort war der Dr.-Ing. Andreas Vischer, ein durch den Museumsvorstand beauftragter Prüfingenieur für Brandschutz und  Ingenieurmethoden. Im Gespräch präsentierte er eine selbstberechnete Brandsimulation. Eventuell könnte es eine kostengünstigere Alternative zur Sicherstellung des Brandschutzes geben, so Prüfingenieur Vischer. Die ursprünglichen Schätzungen des Gebäudemanagements gingen von Kosten in Höhe von ca. 600.000 € aus. In Absprache mit dem Ingenieursbüro und den zuständigen Fachdiensten der Stadtverwaltung wird nun der Alternativvorschlag fachlich geprüft und ggf. mit den zuständigen Aufsichtsbehörden auf Landesebene abgestimmt.
Sobald die Ergebnisse der ausführlichen Prüfung vorliegen, werden wir informieren.

Es besteht Einigkeit darüber, dass die Wiederöffnung des Museums aufgrund des nicht gegebenen Brandschutzes und der unkorrekten Perspektive damit im kommenden Jahr bedauerlicherweise nicht möglich ist. 

"Das schmerzt natürlich, dennoch ist und bleibt es unser Ziel, eine Wiedereröffnung des Museums in der Zukunft bestmöglich zu unterstützen. Die Mitarbeiter*innen der Verwaltung werden insbesondere auch bei der Akquise von Fördermitteln helfen", so Oberbürgermeister Tim Kruithoff. "Ich freue mich über das hohe Engagement des Ehrenamts für dieses herausragende Museum in der Stadt Emden", so Kruithoff weiter.

"Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese besondere Einrichtung auch den nachfolgenden Generationen zur Verfügung zu stellen. Damit leisten wir auch einen wesentlichen Beitrag für die Aufarbeitung und Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus“, so Roswitha Franke, Vorstandsvorsitzende des Museums "Mit dem musealen Angebot werden wir auch unserer historischen Verpflichtung gerecht", ergänzt Wolfram Heidrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.


Sofern es dem Verein gelingt, eine hohe Förderung sicher zu stellen, wird die Verwaltung dem Rat der Stadt Emden vorschlagen, sich an den Gesamtkosten zur Brandschutzsanierung zu beteiligen.