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E-NEF beim Rettungsdienst DRK/Stadt Emden in der Erprobungsphase

Wer in diesen Tagen in der Stadt Emden, der Gemeinde Hinte, der Krummhörn und in Teilen des Landkreises Leer auf den Rettungsdienst trifft, dem fällt möglicherweise das veränderte Aussehen des Emder Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) auf: Grund dafür ist die rund zweiwöchige Testphase eines s.g. E-NEF´s (WAS 100-E NEF), das die Firma WAS zu Testzwecken vom 05.04-20.04.2023 dem Emder Rettungsdienst zur Verfügung stellt. Rund 300 km soll die Reichweite betragen und hierauf richtet sich das besondere Augenmerk des Rettungsdienstpersonals.

Über die ökologischen und ökonomischen Vorteile hinaus, besticht das Fahrzeugkonzept des E-NEF durch innere Werte. So wurde beim Ausbau der Fokus auf die Sicherheit der Besatzung gelegt, ohne dabei die Gewichtsreserve für die Zuladung zu verlieren.

Die KollegInnen gehen mit großen Erwartungen in die Testphase, da E-Mobilität und Klimaneutralität bekanntlich in aller Munde sind. Bei dem in Emden eingesetzten Testfahrzeug handelt es sich nicht um einen Prototypen, sondern um einen E-Vito von Mercedes, der durch die Fa. WAS zu einem NEF ausgebaut wurde.

Das Fahrzeug wird in der Fahrzeughalle des Rettungsdienstes über eine Wallbox geladen, sodass ein ausreichender Ladezustand jederzeit gewährleistet wird. Als Rückfallebene steht selbstverständlich das dieselgetriebene und normalerweise im Dienst befindliche NEF zur Verfügung. Nach Abschluss der Testphase wird den Mitarbeitern des Rettungsdienstes in Form einer anonymen Rückmeldung die Möglichkeit gegeben ein Feedback zu verfassen.

Fotos: Rettungsdienst