Die gestiegenen Energiepreise bereiten vielen Menschen große Probleme. Aus diesem Grunde haben Bundes- und Landesregierung verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Haushalte, Unternehmen und Einrichtungen auf den Weg gebracht.
Zu den Maßnahmen des Landes Niedersachsen gehört auch die Bereitstellung von Mitteln zur Unterstützung regionaler Härtefallfonds. Hiermit sollen Energiesperren bei Privatpersonen, die keine anderen staatlichen Unterstützungsleistungen erhalten, vermieden werden. Im Februar 2023 hat die Stadt Emden gemeinsam mit der Stadtwerke Emden GmbH die regionale Vereinbarung fertiggestellt mit der Leistungen aus dem Emder Härtefallfondsgewährt werden können.
Um tatsächlich in die Antragsbearbeitung einzusteigen, war es jedoch notwendig, auf die Unterzeichnung der Landesvereinbarung zu warten. In der vergangenen Woche wurde der Stadt Emden nun auch die Landesvereinbarung, über die die Mitfinanzierung des Landes sichergestellt ist, zur Unterzeichnung vorgelegt. Damit kann der Härtefallfond endgültig an den Start gehen.
Mit dem zusätzlich bereitgestellten Geld sollen Menschen unterstützt werden, die nicht im Sozialleistungsbezug stehen, eine Einkommensgrenze nicht überschreiten und für die auch weitere Möglichkeiten, wie z.B. Ratenzahlungen nicht in Betracht kommen. Eine weitere Voraussetzung ist die Bindung des Kunden an einen Grundversorger. Vorläufig können daher nur Kunden der Stadtwerke Emden GmbH Leistungen aus dem Emder Härtefallfonds beantragen. Eine Vereinbarung mit der EWE AG wird seitens der Stadt Emden ebenfalls noch angestrebt.
Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter www.emden.de/haertefallfonds. Ansprechpartnerin für Leistungen aus dem Emder Härtefallfonds ist Martina Melzer im Fachdienst Sozialhilfe (Tel: 04921 - 871292 und Mail: melzer(at)emden.de ). Eine Beratung ist nur nach terminlicher Vereinbarung möglich.
Anträge können von Menschen in finanzieller Notlage sind ab Montag, den 8.05.2023, möglich.