Die Stadt Emden wurde gestern Nachmittag von der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen informiert, dass die Jugendherberge Emden erneut als Außenstelle der Landesaufnahmebehörde genutzt werden wird. Geplant ist, dass dort für die Zeit vom 1.11.22 bis 31.03.23 bis zu 135 Asylsuchende untergebracht werden. Nach Information der Landesaufnahmebehörde wird in der Jugendherberge Emden eine Belegung mit Asylsuchenden aus unterschiedlichen Herkunftsländern erfolgen, in erster Linie mit Familien, Frauen mit Kindern, aber auch mit Einzelpersonen. Bereits im Winter 2022/2023 waren Jugendherbergen in Niedersachsen, unter anderem auch die in Emden, von der Landesaufnahmebehörde als weitere Unterbringungsmöglichkeit genutzt worden.
Da es sich auch diesmal um eine Außenstelle der Landesaufnahmebehörde handelt, stellt diese auch die soziale Betreuung, die medizinische Versorgung und die sicherheitsdienstliche Tätigkeit über beauftragte Dienstleister sicher.
Seitens der Fachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales, Kerstin Snakker, wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Stadt Emden weder in die Nutzung der Jugendherberge durch die Landesaufnahmebehörde, noch in die Betreuung/Begleitung der dort lebenden Flüchtlinge eingebunden ist.
Hintergrund für die Inanspruchnahme der Jugendherberge als Flüchtlingsunterkunft ist, dass auch auf Landesebene kurzfristig weitere Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden müssen. In den vom Land organisierten Unterkünften leben die ankommenden Flüchtlinge bis sie von dort in eine niedersächsische Kommune zugewiesen werden.