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Hamhuser Straße: Spezial-Roboter im Einsatz 

Die Arbeiten an der verstopften Schmutzwasserleitung in der Hamhuser Straße dauern weiter an. "Bisher haben wir mit einem Fräsroboter versucht, die Betonschicht im Rohr zu lösen. Diese ist jedoch so massiv, dass die Arbeiten mit dieser Technik zu ineffizient sind", so Jens Stomberg, zuständiger Sachgebietsleiter Stadtentwässerung. Auf Anraten des ausführenden Unternehmens Huneke Kanalsanierung wurde die Firma Jetting mit Sitz in Babenhausen (nähe Frankfurt am Main) um Unterstützung gebeten.

Diese nutzt einen Wasserhöchstdruck-Roboter mit 2500 bar um jegliche Ablagerungen zu lösen. "Wir hoffen sehr, dass wir mit Hilfe dieses Spezialroboters die Schichten wirksamer lösen können. Sollte das nicht gelingen, werden wir in den Tiefbau müssen. Heißt: Wir müssen die Straße nochmal aufmachen", so Stomberg weiter. 
Die Leitung war kurz nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten in der Hamhuser Straße verstopft worden.

Die Sachkundigen gehen davon aus, dass ein Gemisch aus Leichtbeton und Fliesenkleber in den Abfluss geleert und die Leitung dadurch blockiert wurde. 
Das Rohr ist zu etwa 80 Prozent undurchlässig, die Betonschicht ist etwa 20 cm dick. Bisher konnten etwa 250 Kilogramm des Materials geborgen werden. Es wurde eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. 

Die Kosten der zusätzlichen Arbeiten liegen bei schätzungsweise weiteren 10.000 €.