Am Freitag, den 28. Oktober und Sonnabend, dem 29. Oktober fand im THE HUB, Heinrich-Nordhoff-Straße 2, 26723 Emden, ein Rats-Workshop zur Weiterentwicklung der Strategie für die Stadt Emden statt. 31 Ratsfrauen und Ratsherren und Vertreter des Jugendparlamentes erarbeiteten intensiv, intra- sowie interfraktionell die strategischen Ziele und Kernaussagen als Leitgedanken für die künftige Stadtentwicklung. Temporär wurde der Workshop durch die Perspektiven verschiedener Verwaltungsmitarbeiter*innen sowie den Oberbürgermeister ergänzt- letztgenannter hat den Prozess an beiden Tagen begleitet.
Der Weg zu diesem ersten Entwurf der strategischen Kernaussagen, die perspektivisch die aktuell gültigen sogenannten „Top-Ziele der Stadt Emden“ ablösen sollen, führten zunächst über die Erarbeitung eines gemeinsames Werteverständnisses für die Stadt Emden. Anschließend wurden unzählige operative Maßnahmenvorschläge thematisch zusammengefasst, mit Überschriften versehen und es erfolgte die Ableitung erster Entwürfe für konkrete, strategische Kernaussagen und Ziele. Diese betreffen alle Lebensbereiche der Bürger*innen.
Die strategischen Kernaussagen und Ziele sollen ein „Fixstern“ für die operative Arbeit von Rat und Verwaltung sein und so als Kompass für die künftige Entwicklung der Stadt Emden dienen. Damit soll gewährleistet werden, dass die begrenzten Ressourcen (Geld und Arbeitskraft) zielgerichtet verwandt werden und die Maßnahmen auf die Strategie der Stadt Emden einzahlen. Zusammengefasst werden sollen die Ergebnisse des Workshops in einem Strategiepapier, das nach einer entsprechenden Einbindung der Bürger*innen schließlich im Rat der Stadt Emden beschlossen werden soll.
Geleitet wurde der Workshop von der Unternehmensberaterin Kirsten Sander von Sander & Partner.
„Für die intensive Arbeit und die konstruktive Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar, sie ist ein sehr guter Grundstein für die weitere Entwicklung der strategischen Ausrichtung - und damit der Zukunftsfähigkeit unserer Seehafenstadt“, so Oberbürgermeister Tim Kruithoff.