Die Besucherinnen und Besucher des "Tags der Emder Alten- und Pflegeheime" waren sehr zufrieden: endlich wieder hatte das Treffen stattgefunden. Dieser Erfolg war nicht unerwartet, denn die Resonanz aus den Heimen auf die Ankündigung war bereits in der Vorbereitungsphase sehr positiv.
Der Titel der Veranstaltung war dann auch das einzig Sperrige an diesem Nachmittag in der Pumpstation, der von einer Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates nahezu perfekt vorbereitet worden war. Die Tische waren für Tee und Kuchen gedeckt und mit Blumen geschmückt; dank Spenden aus den Reihen der Heime war wie in der Zeit vor 2020 dafür gesorgt, dass nichts und niemand zu kurz kam. Die Pumpstation bot ausreichend Platz für die über 150 Menschen, die zusammengekommen waren und sich von Bürgermeisterin Doris Kruse mit einer kurzen Ansprache begrüßen ließen.
Natürlich gab es nicht nur Speisen und Getränke, sondern auch durchgängig Unterhaltung. Schon traditionell spielten die Loquarder Handörgler auf und boten immer wieder Anlass zum Mitsingen, Mitklatschen und mehr; zum ersten Mal bekamen sie in diesem Jahr Unterstützung durch Berthold Tuitjer, der zwar allein auf der Bühne stand, aber seinen meist plattdeutschen Gesang durch allerlei Instrumente erweiterte.
Höhepunkte des Nachmittags gab es, wenn alle Musiker zusammen wirkten: Ansage von Titel und Tonart, ein kurzer Blick und schon wurde der vertraute Harmonikaklang der Handörgler durch Berthold Tuitjer bereichert.
Der Tag der Bewohnerinnen und Bewohner der Emder Alten- und Pflegeheime hatte bei seinem Neustart einen uneingeschränkten Erfolg und er endete, wie es sich gehört: Als es am schönsten war. Beim Verlassen der Pumpstation gab es von den Gästen nur positive Bemerkungen und Hinweise, und alle Beteiligten begannen bereits vom nächsten Tag im Jahr 2024 zu sprechen.
Fotos: Berthold Haase
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