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Pressemitteilungen der Stadt Emden

Trägergesellschaft: Guter Zeitpunkt für personellen Übergang

Geschäftsführer scheidet zum Jahresende vorzeitig aus

Gemeinsam haben der Landkreis Aurich und die Stadt Emden mit der Zentralklinik in Uthwerdum ein großes, in Niedersachsen einmaliges Projekt zu bewältigen. Seit dem 15. Juni 2022 steht fest, dass das Land das Zentralklinikum mit 460 Millionen Euro fördern und sich an den Kosten für die zu erwartende Baupreissteigerung beteiligen wird. Dies hat der niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss empfohlen. Die verbindliche Finanzierungszusage des Landes soll noch in dieser Legislaturperiode übergeben werden, die finale Entscheidung von Kreistag und Stadtrat zum Bau der Zentralklinik, die gemäß Konsortialvertrag vorgesehen ist, soll im Oktober fallen. Damit ist das Leuchtturmprojekt nach vielen Jahren der Diskussion auf der Zielgeraden. Jetzt gilt es, das für die hochwertige Krankenhausversorgung der Menschen in unserer Region so wichtige Vorhaben sowohl baulich wie auch organisatorisch zu realisieren. Dies ist aus Sicht von Claus Eppmann, Sprecher der Geschäftsführung der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH und mit seinem Team maßgeblich für den bisherigen Projekterfolg verantwortlich, der richtige Zeitpunkt, um die zukünftigen Geschicke und Herausforderungen in neue Hände zu legen. 

Planmäßig würde Claus Eppmann erst Ende 2023 in den Ruhestand gehen. Er hat den Auricher Landrat Olaf Meinen als Aufsichtsratsvorsitzenden der Trägergesellschaft und dessen Stellvertreter, Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff, aber aus persönlichen Gründen um vorzeitige Auflösung seines gültigen Arbeitsvertrags bis zum Jahresende gebeten, um dann bereits in den Ruhestand zu wechseln. Dies gab der Geschäftsführer während einer Gremiensitzung am Freitag in der Auricher Stadthalle bekannt.

"Herr Eppmann hat entscheidenden Anteil daran, dass die Errichtung unseres Zentralklinikums nun endlich konkret wird und der für das kommende Jahr geplante Baustart in greifbare Nähe rückt. Daher sind wir ihm für die geleistete Arbeit und seinen damit verbundenen Einsatz sehr dankbar und bedauern seine nachvollziehbare Entscheidung", machen Meinen und Kruithoff gemeinsam deutlich. Aber auch aus ihrer Sicht gebe es jetzt einen guten Zeitpunkt für den personellen Wechsel an der Spitze der Trägergesellschaft, da in den weiteren Planungsschritten die Konsolidierung und Detaillierung der bestehenden und zukünftigen Klinikstrukturen und der sich daraus ergebenden Abläufe in der Zentralklinik zu den wesentlichen Geschäftsführungsaufgaben gehöre. 

"Diese Aufgaben sollte von einer Geschäftsführung gestaltet werden, die dann auch den Übergang aus den bestehenden Kliniken in die Zentralklinik aktiv begleitet und gestaltet", stellen Landrat und Oberbürgermeister fest. Daher sei die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger des Geschäftsführers mittels einer Personalberatung bereits gestartet. Erste Auswahlgespräche sind im Herbst vorgesehen.