Albrecht Weinberg und Gerda Dänekas wurden für ihr herausragendes Engagement geehrt
Die Erinnerung wachzuhalten – durch das Erzählen der eigenen Geschichte, durch Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, durch stetige Präsenz und eindrucksvolle Klarheit – ist eine besondere Form bürgerschaftlichen Engagements.
In Würdigung ihrer Lebensleistung und ihres herausragenden Engagements haben sich Albrecht Weinberg und Gerda Dänekas heute, am Samstag, den 24. Mai 2025, im Rummel des Rathauses am Delft in das Goldene Buch der Seehafenstadt Emden eintragen. Die Stadt ehrt damit zwei Persönlichkeiten, deren Wirken weit über die Region hinausstrahlt.
Albrecht Weinberg, einer der letzten Zeitzeugen der Shoah, erfüllt diese Aufgabe seit vielen Jahren mit außergewöhnlicher Klarheit und eindrucksvoller Kraft. Unterstützt wird er dabei von Gerda Dänekas, die sich unermüdlich für Bildungsarbeit, Gedenkkultur und Demokratieförderung engagiert.
Beide verbindet eine langjährige, enge Zusammenarbeit mit dem Max-Windmüller-Gymnasium in Emden. Ihre Mitwirkung an zahlreichen Bildungsprojekten sowie ihr unermüdlicher Einsatz in der Ausbildung von Zweitzeug*innen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungsarbeit in der Region. In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft zunehmend unter Druck gerät – durch Desinformation, Polarisierung und das Erstarken antidemokratischer Tendenzen – sind ihre Stimmen unverzichtbar.
Die Laudatio hielt Kai Gembler, Lehrer am Max-Windmüller-Gymnasium. Lesen Sie hier die Laudatio.
Lesen Sie hier die Rede von Rieke Götemann, stellvertretende Schülersprecherin am Max-Windmüller-Gymnasium.



