Stolpersteine in Emden

  • Max Windmüller
  • Stolpersteine der Fam. Glös
  • Johanna Philipson
  • Johannes Gödeken
  • Kaphorn

"Auf dem Stolperstein bekommt das Opfer seinen Namen wieder, jedes Opfer erhält einen eigenen Stein – seine Identität und sein Schicksal sind, soweit bekannt, ablesbar. Durch den Gedenkstein vor seinem Haus wird die Erinnerung an diesen Menschen in unseren Alltag geholt. Jeder persönliche Stein symbolisiert auch die Gesamtheit der Opfer, denn alle eigentlich nötigen Steine kann man nicht verlegen.“

Gunter Demnig

Das Projekt - Stolpersteine...Warum?

Der Künstler Gunter Demnig entwickelte die Initiative, mit Hilfe von Stolpersteinen an die Opfer des Faschismus zu erinnern. Die mit einer Messingplatte versehenen Stolpersteine werden vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Verfolgten und /oder Ermordeten in den Gehweg eingelassen. Damit werden den Opfern des Faschismus ihr Name und auch ihre Identität zurückgegeben, und sie werden vor dem Vergessen bewahrt. Diese Steine heißen Stolpersteine, weil ein Fußgänger beim Überqueren angeregt wird, kurz inne zu halten, zu erfahren, was der Person widerfuhr und was nie wieder geschehen darf. Auf dem Stein finden sich der Name des Opfers, das Geburtsjahr, wenn bekannt, das Jahr der Deportation und das Jahr des Todes bzw. der Ermordung. Gunter Demnig hat Stolpersteine bereits in mehr als 650 Städten und Gemeinden in Deutschland, in den Niederlanden, in Polen, in Ungarn, in Österreich, in Frankreich und in der Ukraine verlegt.

Der Arbeitskreis Stolpersteine Emden ist ein freier Arbeitskreis, der sich aus Einzelpersonen und Teilnehmern aus verschiedenen Interessengruppen und Organisationen zusammensetzt.
Es sind zwei Kontaktpersonen angegeben.

Als Postadresse gilt die des Stadtarchivs Emden:
Arbeitskreis Stolpersteine Emden
Stadtarchiv Emden
Kirchstraße 18
26721 Emden

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