Energieoptimierte kommunale Gebäudeinfrastruktur

Vorbild sein für andere Bauherren
Auf die kommunalen Gebäude in Emden entfällt zwar nur ein geringer Anteil am gesamten Energiebedarf in Emden. Sie haben aber eine besondere Außenwirkung und liegen im direkten Einflussbereich der Kommune. Die Stadt hat viele ihrer eigenen Gebäude in den letzten Jahren saniert. So konnte der Energiebedarf seit 1990 nahezu halbiert werden. Zudem beziehen alle vom städtischen Gebäudemanagement betriebenen Gebäude Ökostrom.

In Zukunft sind weitere Sanierungen an Schulen, Kitas, Jugendzentren und Verwaltungsbauten nötig, wie z. B. bei der BBS II, damit die Vorbildwirkung der Kommune weiterhin gesteigert wird und um die Energieverbräuche und den THG-Ausstoß im Sinne der Masterplan-Ziele gen Null zu lenken.

Emder Strategie im Handlungsfeld energieoptimierte kommunale Gebäudeinfrastruktur

  • Kommunale Ressourcen‐ und Energieeffizienzmaßnahmen ausweiten
  • Erneuerbare Energien fördern
  • Energiemanagement ausbauen und weiter optimieren

In diesem Handlungsfeld reichen die gesetzlichen Standards nicht aus, um die Masterplan-Ziele zu erreichen. Bei diesen Sanierungen muss – ebenso wie bei Neubauten – auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und den weitgehenden Einsatz von Erneuerbaren Energien zur Versorgung geachtet werden. Die Ergebnisse der Bemühungen in diesen Maßnahmen müssen dokumentiert und publiziert werden. Dieses erfordert den Ausbau eines entsprechenden Managements innerhalb der Verwaltung.

Eine Auflistung der einzelnen Maßnahmen dieses Handlungsfelds finden Sie im „Masterplan 100 % Klimaschutz“.