Baulückenkataster

Baulücken und unbebaute Grundstücke gewinnen immer mehr Bedeutung als Bauflächenpotenzial im Innenbereich.
So ist im Baugesetzbuch als wichtiger Grundsatz verankert, in einer nachhaltigen Stadtentwicklung mit Grund und Boden sparsam umzugehen und dabei die Möglichkeiten der Innenentwicklung zu nutzen. Viele ökonomische, ökologische und sozial-gesellschaftliche Gründe sprechen für eine Nutzung von unbebauten oder nur geringfügig genutzten Grundstücken bzw. Baulücken im Innenbereich.
Das Baulückenkataster soll eine Hilfe für Bauinteressierte bei der Suche nach Bauland sein. Als Baulücken werden innerörtliche unbebaute von Gebäuden vollständig bzw. teilweise umgebene Areale bezeichnet. Es kann sich dabei auch um Grundstücksteile oder um mehrere Grundstücke ortsüblicher Größe handeln. Außerdem sind Erschließungseinrichtungen ausreichend vorhanden oder können ohne erheblichen Aufwand hergestellt werden.
Die hierfür im Stadtgebiet zur Verfügung stehenden Flächen wurden von der Verwaltung zusammengetragen und ausgewertet. Im ersten Schritt werden alle Baulücken im Gebiet des inneren Wallrings dargestellt. Im weiteren Verlauf wird das Kataster um die restlichen Flächen ergänzt.

Bedienung: Sie können in der folgenden Karte den angezeigten Ausschnitt verschieben, indem Sie die linke Maustaste gedrückt halten und die Karte in die gewünschte Richtung "ziehen". Per Doppelklick oder ggf. Mausrad zoomen Sie näher an einen Bereich heran. Baulücken werden durch eine farbliche Umrandung markiert. Haben Sie weit genug herangezoomt, können Sie mit der Maus einfach über eine solche Umrandung fahren, um weitere Informationen zu sehen. Wenn Sie sich für ein Objekt interessieren, dann klicken Sie die Schaltfläche "Mail mit Anfrage senden", um ein Formular zu öffnen. Eine Begriffserklärung finden Sie unterhalb der Karte.

Restriktionen: Aus dem Baulückenkataster können keine planungs- oder bauordnungsrechtlichen Ansprüche, insbesondere auf Genehmigung eines Bauvorhabens, abgeleitet werden. Eine Gewähr für eine konkrete Bebauungsmöglichkeit wird nicht übernommen. Die Zulässigkeit einer konkreten Bebauung richtet sich nach den bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Vorschriften, über die das Bauordnungsamt der Stadt Emden auf der Grundlage eines eingereichten Antrages entscheiden wird. Die weiteren Informationen zum Grundstück, zur Bebauungsmöglichkeit, zur Eigentümerstruktur und sonstigen Rahmenbedingungen müssen von den Interessenten eigenständig ermittelt werden oder können beim Fachdienst Stadtplanung erfragt werden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird lediglich angegeben, ob sich das Grundstück in privatem oder städtischem Eigentum befindet. Alle Angaben sind ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Begriffserläuterung

Flur/Flurstück: Amtliche Verzeichnisnummern von Grundstücken.

Mögl. BGF (Brutto-Grundfläche): Die mögliche Grundfläche ist der errechnete Anteil des Baugrundstücks, der von baulichen Anlagen überdeckt werden darf. Die Grundfläche errechnet sich aus der Fläche aller Grundrissebenen eines Gebäudes.

Maß der baulichen Nutzung (Geschossflächenzahl): Die Geschossflächenzahl gibt an, wieviel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche im Sinne des § 19 Abs. 3 Baunutzungsverordnung zulässig sind. Die Geschossfläche wird nach den Außenmaßen des Gebäudes in allen Vollgeschossen ermittelt. Römische Zahlen: Maximal zulässige Geschossigkeit auf dem Grundstück.

Baulücke a, b, c (Baulückentyp): a - Lücke d.h. unbebaute von Gebäuden vollständig umgebene Areale. b – Mindergenutzte Grundstücke z.B. Garagen, Schuppen oder eingeschossige Bebauung. c – Frei-/Grünflächen.

Bodenrichtwert: Ermittelter Durchschnittspreis für Grundstücke bezogen auf die Grundstücksgröße. (Sanierungsgebiete Sonderfall)

B-Plan Nr. (Bebauungsplannummer): Der Bebauungsplan, falls vorhanden, enthält die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung § 8 Abs. 1 Baugesetzbuch. § 34 Baugesetzbuch – Zulässigkeit von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ohne Bebauungsplan.